Eine frühzeitige Identifikation und Bearbeitung sich verändernder Qualifikationsbedarfe ist von entscheidender Bedeutung für die globale Wettbewerbsfähigkeit euro-päischer Industrien. Die Europäische Stahltechnologie-Plattform (ESTEP) setzt entsprechende aus- und weiterbildungsbezogene Schwerpunkte um den Fachkräftebedarf und aktuelle Kompetenzanpassungen sicherzustellen. Auch der sektorale Soziale Dialog, unter Beteiligung des EMF und EUROFER als Sozialpartner, beschäftigt sich seit 2006 verstärkt mit sich verändernden Qualifikationsbedarfen in der Stahlindustrie.
Vor diesem Hintergrund befasst sich das Projekt GT VET (Greening Technical Vocational Education and Training mit der Frage, inwiefern die berufliche Aus- und Weiterbildung umwelt- und arbeitsschutzbezogene Kompetenzen sicherstellt, die mehr und mehr als Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit aller europäischen Industrien angesehen werden. Im Projekt GT VET wird deshalb ein auf den Bedarf der Industrieunternehmen aufbauendes Trainingsmodul entwickelt, das anschlussfähig zu den unterschiedlichen nationalen Aus- und Weiterbildungssystemen ist.