Stahlkonjunktur zum Jahresbeginn 2013
Die Auftragseingänge in der Stahlindustrie haben im 4. Quartal 2012 im Vergleich zum Vorquartal um 7 % auf 9,3 Mio. t zugenommen. Die Auftragsbestände stiegen sogar um 12 % auf 8,4 Mio. t an. Im Vorjahresvergleich legte der Bestelleingang um 1 % zu, nachdem er zuvor 6 Quartale in Folge gesunken war.
PM WV Stahl 06.02.13
Bundespräsident Gauck bei Dillinger Hütte
Im Rahmen seines Antrittsbesuchs im Saarland am 23.04.13 war Bundespräsident Joachim Gauck auch zu Gast bei der Dillinger Hütte, wo er von Dr. Karlheinz Blessing, Vorstandsvorsitzender von Dillinger Hütte und Saarstahl, begrüßt wurde. Begleitet wurde der Bundespräsident von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.
PM Dillinger Hütte 24.04.13
Ministerpräsidentin Kraft bei ArcelorMittal
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat bei ihrem Besuch bei ArcelorMittal in Duisburg die weltweit modernste Drahtfertigungslinie besichtigt. Die Investition von mehr als 130 Millionen Euro in die neue Anlage ermöglicht eine deutliche Reduzierung der Energiekosten. Im Gespräch mit der SPD-Politikerin warb Michel Wurth, bei ArcelorMittal für die weltweite Langstahlproduktion zuständig, um die Unterstützung der Industrie durch den Gesetzgeber und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
WV Stahl warnt vor „backloading“
Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, warnt vor dem sogenannten „backloading“, also der Verknappung von CO2-Zertifikaten, die am Montag im Europäischen Parlament beraten wird: „Die europäische Stahlindustrie beim Emissionsrechtehandel mit Grenzwerten konfrontiert, die außerhalb des technisch Machbaren liegen. Sie wird daher in erheblichem Umfang Zertifikate zukaufen müssen. Ein hoher Zertifikatspreis verschärft diese Belastungen, beschädigt die internationale Wettbewerbsfähigkeit und geht zu Lasten von Zukunftsinvestitionen - auch in den Klimaschutz.“
PM WV Stahl 12.04.13
Stahlindustrie gegen Backloading
Die WV Stahl appelliert an die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, den Vorschlag der EU-Kommission zu einer Verknappung der Zertifikate im Emissionshandel („Backloading“) abzulehnen. Durch die Unsicherheiten über künftige Rahmenbedingungen des Emissionshandels würden die Investitionsentscheidungen der Stahlerzeuger massiv erschwert. Am Dienstag wird der federführende Umweltausschuss den Plan beraten, die Versteigerung von CO2- Zertifikaten auf 2020 zu verschieben.
PM WV Stahl 18.02.13
Rohstahlproduktion im Januar 2013
Die Stahlunternehmen in Deutschland haben im Januar 2013 ihre Rohstahlerzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5 % auf knapp 3,6 Mio. t gesteigert. Nachdem sie 12 Monate lang geschrumpft war, stieg sie im Januar das 4. Mal in Folge. Die Stahlkonjunktur befindet sich derzeit in einer leichten Erholungsphase.
PM WV Stahl 11.02.13
Stahlindustrie gegen Verknappung der CO2-Zertifikate
Die Stahlindustrie appelliert an die EU-Kommission, ihre Pläne zu einer zusätzlichen Verknappung von CO2-Zertifikaten fallenzulassen. „Gerade vor dem schwierigen konjunkturellen Hintergrund sei es völlig kontraproduktiv, Preise für CO2-Emissionen und damit für Strom in die Höhe zu treiben“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl in Düsseldorf. Deshalb dürfe der deutsche Bundesumweltminister diesen Plänen nicht zustimmen. Einerseits wolle die Regierung die Kosten der Energiewende in den Griff bekommen, andererseits bewirke sie Stromkostensteigerungen durch die Verknappung der CO2-Zertifikate. Dies sei keine Energiepolitik aus einem Guss, so der Verbandspräsident.
PM WV Stahl 21.11.12 / PM WV Stahl 14.11.12
Stahlkonjunktur im Herbst 2012 - Euro-Krise belastet unverändert
Die Auftragslage in der Stahlindustrie hat sich im vergangenen dritten Quartal eingetrübt: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen die Auftragseingänge leicht ab (-1 Prozent). Ursächlich war vor allem der Nachfragrückgang aus dem Inland (-6 Prozent) und den Ländern der EU-27 (-2 Prozent). Dagegen legten die Orders aus den Dritten Ländern spürbar zu (+34 Prozent).
PM WV Stahl 13.11.12
"Dieses Rennen kann die deutsche Stahlindustrie nicht gewinnen"
Mit einem Hürdenlauf vor dem Reichstag warnt die WV Stahl vor internationalen Wettbewerbsnachteilen der Stahlindustrie in Deutschland durch die Kosten der Energiewende. Sie verbindet damit den Appell an die Politik, dass Belastungsbegrenzungen für energieintensive Industrien unverzichtbar sind. Anlass der Aktion war die Bekanntgabe der Umlage zur Finanzierung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) auf den Stromverbrauch für das Jahr 2013.
PM WV Stahl 15.10.12/ Hintergrundmaterial / Beitrag von N24 12.10.12
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Hoffnung auf 2013 - Rahmenbedingungen schwierig
Nachdem die Stahlkonjunktur 2012 zunehmend von der Euro-Krise eingetrübt wird, hofft die Branche auf 2013, wenn es eine moderate Aufhellung geben wird. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind jedoch nicht förderlich: Durch die Energie- und Klimapolitik in Brüssel und Berlin sind hohe Hürden zu überwinden. Über 3.000 werden zu STAHL 2012 am 8. und 9.11.2012 erwartet.
PM WV Stahl 05.11.12 / Charts
VW Golf VII leichter dank Stahl
Volkswagen (VW) präsentierte am 04.09.2012 das neue Golf-Modell. Der Wagen ist um rund 100 kg leichter als das Vorgängermodell, was u.a. daran liegt, dass vermehrt hochfester Stahl andere Werkstoffe ersetzt. Bei der Karosseriestruktur wurden 23 kg eingespart, indem hochfeste Stahlsorten eingesetzt wurden. Die Sitze bringen 7 kg weniger auf die Waage, weil die Rückenlehnen ebenfalls aus hochfestem Stahl konstruiert sind. Der Stahl wird warm verformt, indem er auf 930 Grad erhitzt, glühend in die Presse eingebracht und darin geplättet binnen 5,5 Sekunden auf 180 Grad abgekühlt wird. Dieses Verfahren garantiert besondere Härte bei geringem Materialeinsatz und macht zudem mehrere früher notwendige Arbeitsschritte überflüssig. Die Gewichtsreduktion, die durch leichtere Innen- und Sonderausstattung sowie neue Motoren erreicht werden konnte, führt außerdem zu einer Spritersparnis von bis zu 23 %.
PM S-I-Z 11.10.12
IW-Studie: Wertschöpfungsketten und Netzwerke
„Robuste und integrierte Lieferketten sind die Basis für die Exporterfolge der deutschen Wirtschaft“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, zu einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) „Wertschöpfungsketten und Netzwerkstrukturen in der deutschen Industrie - welche Veränderungen sind zu erwarten?“ Vor dem Hintergrund der engen Verflechtungen zwischen den Grundstoff- und Investitionsgüterindustrien in Deutschland führe es nicht weiter, die Welt in energieintensive und nicht energieintensive oder gar in erwünschte oder unerwünschte Industrien einzuteilen.
PM WV Stahl, VCI und VDMA 05.09.12 / mehr...
Stahl vorne bei Leitplanken
Stahl wird gegenüber Beton als Verkehrsleitplanke als deutlich sicherer empfunden. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung cuecon unter 1.859 Autofahrern. Rund zwei Drittel der Befragten würden Fahrbahnbegrenzungen aus Stahl an deutschen Straßen bevorzugen. Beinahe drei Viertel sehen ein höheres Verletzungsrisiko beim Aufprall auf eine Schutzplanke aus Beton.
Studie
Regionalkonferenz Hannover:
Stahlindustrie ist entscheidend für die Energiewende
Die Energiewende stellt Deutschland vor eine große Herausforderung. Darum trafen sich am 26. September 2012 bei der Regionalkonferenz in Hannover Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Industrie und Politik, um über das Megaprojekt der Bundesregierung zu diskutieren. Dabei ist man sich einig, dass deutscher Qualitätsstahl bei der Umsetzung eine wichtige Rolle spiele. Die Entlastungen für die energieintensiven Unternehmen seien unverzichtbar, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl.
PM WV Stahl 27.09.12 / Video
Stahlproduktion unterschreitet Vorjahresniveau
Die Rohstahlproduktion in Deutschland wird in diesem Jahr mit rund 42,5 Mio. Tonnen (- 4 %) niedriger auskommen als zu Jahresbeginn erwartet. Ursächlich für die Prognoserevision sei, dass die Konjunktur stärker als erwartet von der europäischen Staatsschuldenkrise in Mitleidenschaft gezogen wird, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl in Düsseldorf. 2011 wurden 44,3 Mio. Tonnen Rohstahl hergestellt. Im bisherigen Jahresverlauf unterschreitet die Erzeugung den Vorjahreszeitraum um 5 %.
PM WV Stahl 18.09.12
WV Stahl: bessere Abstimmung der Energiepolitik
Die WV Stahl fordert eine bessere Abstimmung zwischen der deutschen und der europäischen Energiepolitik. Die Doppelregulierung durch verschiedene energie- und klimapolitische Instrumente wie Energiesteuer, EEG und EU-Emissionshandel sei ineffizient und teuer. Die Erleichterungen für energieintensive Betriebe seien unverzichtbar, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, anlässlich des Energiegipfels am 28.08. im Kanzleramt. Gegenwärtig bezahle die Stahlindustrie rund 180 Mio. € EEG-Umlage im Jahr. „Allein der Wegfall der EEG-Entlastung würde jeden Arbeitsplatz in der Stahlindustrie um etwa 10.000 € pro Jahr verteuern.“
PM WV Stahl 28.08.12
Stahlkonjunktur im Sommer 2012
Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen in der Stahlindustrie haben sich im Zuge der erneuten Verschärfung der Euro-Krise im 2. Jahresviertel 2012 um 12 Prozent gegenüber dem Vorquartal verringert. Der Wert des Vorjahreszeitraums wurde um 1 Prozent unterschritten. Zurückgegangen sind im Quartalsvergleich die Bestellungen aus dem Inland (-12 Prozent) und aus der EU-27 (-18 Prozent). Die Orders aus den so genannten Dritten Ländern legten - gestützt auch durch den niedrigen Euro-Kurs - zu (+9 Prozent). Die Auftragsbestände fielen im Juni erstmals seit November wieder unter die 8-Millionen-Tonnen-Grenze.
PM WV Stahl 09.08.12
Olympische Spiele 2012: Maskottchen aus Stahl
Die beiden Maskottchen für die Olympischen Spiele 2012 in London sollen Stahltropfen symbolisieren. Laut einer fiktiven Geschichte stammen „Wenlock“ und „Mandeville“ vom letzten verwendeten Stahlträger des neu gebauten Olympiastadions, in dem die Spiele am 27. Juli 2012 eröffnet wurden. Sie erinnern an die britische Stahlindustrie und bestehen aus glänzendem Edelstahl, der die Persönlichkeit widerspiegeln soll.
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Olympische Spiele 2012: Nachhaltigkeit durch Stahl
Die Olympischen Spiele 2012 in London setzen beim Thema nachhaltiges Bauen neue Maßstäbe. Dem Werkstoff Stahl kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Bereits das 114,5 Meter hohe Wahrzeichen der Spiele, der ArcelorMittal Orbit, zeigt die künstlerische und funktionale Vielseitigkeit des Baustoffs Stahl. Beim Bau der Wettkampfstätten waren Wiederverwendung und Wiederverwertung zwei zentrale Kriterien, die erfüllt werden mussten. So wurde bereits vor Baubeginn der Basketball-Arena deren Rückbau nach dem Sportereignis beschlossen. Zwei Drittel des Materials und der Elemente innerhalb des Gebäudes können erneut verwendet oder recycelt werden. Möglich ist das nur mit Stahl.
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WV Stahl kritisiert neue EU-Energieeffizienzrichtlinie
Die Wirtschaftsvereinigung Stahl warnt vor der Festlegung absoluter Verbrauchsgrenzen und der verbindlichen Vorgabe an Energieversorger, 1,5 Prozent ihres Energieabsatzes bei den Endkunden einzusparen. So sieht es der Entwurf der neuen Richtlinie für Energieeffizienz vor, auf den sich das Europäische Parlament und der Europäische Rat verständigt haben. „Die europäischen Institutionen in Brüssel sind mit dem Beschluss weit weg von der industriellen Wirklichkeit, und der Vorschlag bestraft die Unternehmen, die schon in der Vergangenheit massiv in Energieeffizienz investiert haben. Wir dürfen weiter notwendiges Wachstum nicht auf’s Spiel setzen“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf.
PM WV Stahl 14.06.12
Gut besuchter Berliner Stahldialog
Rund 320 Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Medien nahmen gestern an dem Diskussionsforum der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Berlin teil. Das prominent besetzte Podium, darunter ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger, Ex-Umweltminister Jürgen Trittin und Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt, debattierte aktuelle Fragen zu Wachstum, Innovation und Klimaschutz, die im Fokus der Initiative "Zukunft beginnt mit Stahl" stehen.
PM WV Stahl 14.06.12 / mehr...
EU: Strompreis-Kompensation für Industrie
Die EU-Kommission hat beschlossen, dass die energieintensive Industrie in Europa ab 2013 einen finanziellen Ausgleich erhalten kann, wenn die Stromkosten durch den Emissionshandel weiter steigen. Dazu müssen die betroffenen Unternehmen im internationalen Wettbewerb stehen und ihre Anlagen müssen dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Trifft dies zu, können sie ab dem kommenden Jahr 85 % der zusätzlichen „indirekten CO2-Kosten“ vom Staat erstattet bekommen.
PM WV Stahl 23.05.12
100 Jahre nichtrostender Stahl
Einen Meilenstein der Edelstahlindustrie markiert die Patentanmeldung der Firma Fried. Krupp, Essen, für die „Herstellung von Gegenständen, die hohe Widerstandskraft gegen Korrosion erfordern..." am 17. Oktober 1912 beim Reichspatentamt in Berlin - Startschuss für die Fortentwicklung eines Produkts, das aus dem Alltag inzwischen nicht mehr wegzudenken ist.
mehr… / PM ThyssenKrupp 26.04.12
Stahlkonjunktur stabil
Seit Jahresbeginn mehren sich die Anzeichen, dass sich die Stahlkonjunktur in Deutschland stabilisiert. Die Stahlindustrie ist und bleibt die Basis für die Wertschöpfungsnetzwerke und den Erfolg der deutschen Volkswirtschaft. Damit der Werkstoff Stahl weiterhin seine „Enabler“-Funktion für Wachstum, Innovation und nachhaltige Ressourcennutzung erfüllen kann, braucht es geeignete Rahmensetzungen durch die nationale und die europäische Politik.
PM WV Stahl 06.03.12 / Charts
Kerkhoff erneut an die Spitze der WV Stahl gewählt
Hans Jürgen Kerkhoff (55) bleibt bis Ende 2016 als Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl im Amt. Der Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Stahl wählte ihn in seiner Sitzung am 15. März 2012 in Düsseldorf für weitere vier Jahre. Kerkhoff ist seit 2008 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh.
PM WV Stahl 16.03.12
Stahlkonjunktur zum Jahresbeginn 2012
Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen in der Stahlindustrie sind im vierten Quartal um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Gegenüber dem Vorquartal sind sie jedoch um etwa 5 Prozent angestiegen.
PM WV Stahl 10.02.12
Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt industriepolitische Debatte im Bundestag
Die heutige industriepolitische Debatte im Deutschen Bundestag war „längst überfällig“, kommentiert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. „Es ist höchste Zeit, dass die Parlamentarier den Wert und die Bedeutung der industriellen Wertschöpfungsketten in den Mittelpunkt rücken. Schließlich ist es die Industrie, die die Grundlage für Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes schafft“, so der Verbandspräsident. Nach den Beratungen seien jetzt aber Entscheidungen notwendig, um mehr Innovationsperspektiven zu eröffnen.
PM WV Stahl 09.02.12
MPIE: Millionen-Förderung
Die am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) tätigen Professoren Jörg Neugebauer und Dierk Raabe erhalten für ihr Projekt SMARTMET (intelligente Metalle) rund 3 Mio. € aus den Mitteln des Europäischen Forschungsrates ERC (European Research Council). Die Abteilung Computergestütztes Materialdesign von Jörg Neugebauer kann auf Basis der Quantenphysik die Eigenschaften von Metalllegierungen vorhersagen. Die theoretisch gefundenen Materialkombinationen werden von der Abteilung Mikrostrukturphysik und Legierungsdesign von Dierk Raabe experimentell hergestellt und bis auf ihre atomare Struktur hin untersucht.
PM MPIE 26.01.12
Stabile Stahlproduktion erwartet
Im Die WV Stahl rechnet für 2012 mit einer Rohstahlerzeugung von rund 44 Mio. t. Die Produktion werde also im Wesentlichen stabil bleiben. „Die zum Jahresende reduzierten Lagerbestände bei Händlern und Verarbeitern bilden eine gute Startposition für die Stahlkonjunktur 2012“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Die Stahlunternehmen in Deutschland haben im Dezember 2011 3 Mio. t Rohstahl hergestellt. Insgesamt erhöhte sich die Produktion 2011 gegenüber dem Vorjahr um 1 % auf 44,3 Mio. t.
PM WV Stahl 10.01.12
Studie: Hochfeste Stähle punkten im Fahrzeug-Leichtbau
Das Geschäft mit Leichtbauteilen für Autos werde in den kommenden Jahren stark zunehmen. Im Jahr 2030 würden zwar mehr Kohlefaserverbundstoffe in Automobilen verbaut als heute. Im Vergleich zur Verwendung von innovativen Stahlwerkstoffen werde ihr Anteil aber verschwindend gering bleiben, so eine aktuelle Studie von McKinsey. Stahlunternehmen wie ThyssenKrupp und Salzgitter treiben die Entwicklung hochfester Stähle voran und verteidigen dadurch ihre Stellung auf dem umsatzstarken Leichtbaumarkt. Hochfeste Stähle werden ihren Marktanteil in der Autoindustrie von 15 auf 40 % steigern, so McKinsey.
PM McKinsey&Company 05.01.12
Leitbild Nachhaltigkeit Stahl
Zum neunten Mal veröffentlichte das Stahl-Zentrum sein Leitbild Nachhaltigkeit Stahl. Es umfasst ausgewählte Indikatoren für die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Kennzahlen dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland.
Broschüre "Leitbild Nachhaltigkeit Stahl"