Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft
Nachhaltiges Bauen ist heute das Leitbild der Bauwirtschaft. Die deutsche Stahlindustrie und der deutsche Stahlbau haben sich diesem Leitbild verpflichtet. Der Baustoff Stahl und die Stahlbauweise haben hohe Nachhaltigkeitspotenziale. Kennzeichen des Baustoffes Stahl ist seine 100%-ige Recyclingfähigkeit bei einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Dieser ewige Kreislauf der Wiederverwendung, auch "Cradle to Cradle"-Konzept genannt, macht ihn zu einem regenerativen Baustoff. Das Stahlrecycling (von der Rasierklinge über Kühlschränke bis zu Altautos) schafft gleichzeitig eine nachhaltige Verwertung von ausgedienten Alltagsgegenständen, Stahl landet nicht auf Deponien. Leicht lösbare Verbindungen ermöglichen nach einem Rückbau auch die Wiederverwendung von Stahlbauteilen. Schließlich stellen stählerne Tragkonstruktionen die Weichen dafür, dass Bauprozesse und -strukturen sowie der gesamte Lebenszyklus eines Bauwerks ganzheitlich auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden >>>Weiter
Energiewirtschaft
Zur optimalen Gestaltung der Stahlerzeugung gehören eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung sowie eine rationelle und umweltverträgliche Energieanwendung. Diese beiden Energiebereiche sind sowohl Teile der allgemeinen als auch betrieblichen Energiewirtschaft. Sie deckt damit den gesamten Energiefluss und das gesamte energierelevante Spektrum vom vorgeschalteten Energiemarkt, der internen Energieverteilung und -umwandlung und der Energienutzung und -rückgewinnung ab. Das energiewirtschaftliche Ziel ist hierbei, die bei der Deckung des betrieblichen Energiebedarfs anfallenden hohen Energiekosten möglichst zu minimieren und aus Gesamtinteresse den Nachweis einer energiebewussten und umweltschonenden Produktion sowie von umweltverträglichen Produkten zu erbringen >>>Weiter
Immissionsschutz
Der Umweltschutz wird stark durch die EU geprägt. Hier ist insbesondere der integrierte Ansatz der Richtlinie zur Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) zu nennen. Die beste verfügbare Technik unter den Bedingungen der IVU-Richtlinie sind/werden in Referenzdokumenten (BREF-Dokumente) beschrieben.
Die Neu- und Weiterentwicklung der verfügbaren Techniken führt, letztlich auch aufgrund der Novellierung von Gesetzen und Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft und deren Mitgliedsstaaten, ebenfalls zu Änderungen für die betriebliche Praxis. Ein Beispiel ist die Novellierung der TA-Luft >>>Weiter
Gewässerschutz
In der Eisen- und Stahlindustrie werden wegen der hohen Prozesstemperaturen große Mengen an Wasser zur Kühlung der Anlagen (Kühlwasser) und des Produktes (Prozesswasser) benötigt. Im Rahmen der Ressourcenschonung wurden bereits Anfang der siebziger Jahre Kreislaufsysteme errichtet und im Laufe der Zeit fortentwickelt. Diese haben zusammen mit der Mehrstufennutzung von Abwasser zu einer deutlichen Verminderung des Wassereinsatzes und des Abwasseranfalls geführt >>>Weiter
Kreislaufwirtschaft
Die Stahlindustrie hat durch ständige Prozessentwicklungen erreicht, dass die beim Stahlherstellungsprozess anfallenden Stoffströme reduziert werden konnten. Hierunter fallen z.B. Eigenschrott, Schlacken, Staubanfall aus der Hochofengasreinigung und Feuerfestmaterial. Die Verminderung der Menge wie auch die ständig verbesserte und erweiterte Bearbeitung dieser Stoffe zu Produkten dient sowohl der Ressourcenschonung als auch dem Klimaschutz >>>Weiter
Nachhaltigkeit
Wirtschaftliches Handeln hat stets Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Umwelt. Die Unternehmen der Stahlindustrie sind sich dieser Bedeutung und der daraus entstehenden Verantwortung bewusst. Sie sind überzeugt, dass Ökonomie, Soziales und Ökologie eine untrennbare Einheit bilden und dass nur ein ausgewogener und sorgsamer Umgang mit allen Ressourcen unsere Lebensgrundlagen langfristig erhalten wird. >>>Weiter