Die energiewirtschaftliche und energietechnische Gemeinschaftsarbeit im Bereich der Stahlindustrie umfaßt in unterschiedlicher Bearbeitungstiefe die folgenden Themenbereiche:
Allgemeine und betriebliche Energiewirtschaft
- Technisch-wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der metallurgischen Energiewirtschaft und hüttentechnischen Anlagen im Hinblick auf die Einflüsse veränderter Energiemarktdaten, des Strukturwandels und Fortschritts der Verfahrenstechnik
- Weiterentwicklung der Energieverbundwirtschaft integrierter Hüttenwerke und Bewertungsfragen der Kuppelenergienutzung
- Gewährleistung einer ausreichenden technischen Flexibilität im Energieeinsatz zur Ausnutzung des Preiswettbewerbs bei den verschiedenen Energieträgern
- Energiemanagementsysteme
- Energie-, Stoff- und Emissionsbilanzen; Fragen der Energie- und Stoffeffizienz von Herstellprozessen
- Zukünftige Verwendungsmöglichkeiten von Kuppelenergien und Möglichkeiten der Restenergienutzung
- Behandlung angewandter Forschung und Entwicklung zur verbesserten Energienutzung in hüttentechnischen Anlagen
- Grundsatzfragen und Entwicklungen der Allgemeinen Energiewirtschaft; Energieversorgung, Energiemarktliberalisierung, Energie- und Klimaproblematik; CO2-Monitoring
- Stahlrelevante ingenieurökologische Fragen
- Internationaler Erfahrungsaustausch
Thermoprozeßtechnik
- Erfahrungsaustausch mit dem Bau und Betrieb von neuen Wärm- und Wärmebehandlungsöfen sowie mit Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Ofenanlagen
- Ofenmodelle, Automatisierungskonzepte und rechnerunterstützte Ofenführung
- Verminderung umweltbeeinflussender Emissionen bei Verbrennungsprozessen durch weiterentwickelte Brennertechnik
- Sicherheit, Überwachung und Instandhaltung von Ofenanlagen
- Behandlung und Begleitung angewandter Entwicklungsarbeiten auf ofentechnischem Gebiet und Erörterung geplanter Forschungsvorhaben
- Branchenübergreifender Erfahrungsaustausch mit Instituten der Hochschulen und der Gaswirtschaft