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Gewässerschutz
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Beispiele für den Schutz der Gewässer in der Stahlindustrie sind die Mehrfachnutzung von Spülwässern, die Weiterverwendung von Prozesswasser und die Schlackengranulation mittels Prozess-/Kühlwasser.

Der  spezifische Wassereinsatz konnte damit seit 1983 bis 20041) um 70 % reduziert werden (Bild 1). Der absolute Wassereinsatz sank von ca. 1,2 Mrd. m3 auf ca. 0,52 Mrd. m3 bei einer Steigerung der Rohstahlproduktion von 35,7 Mio. t in 1983 auf 46,4 Mio. t in 2004.

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Damit verbunden war auch die Reduzierung der Abwassermenge im gleichen Zeitraum um rund 67 %, obwohl die metallurgischen Prozesse ungefähr die gleiche Wassermenge benötigen. Damit wird das eingesetzte Wasser heute 9,7 mal genutzt, bevor es als Abwasser abgeleitet wird. Die technischen Möglichkeiten zur  Verbesserung der Kreislaufwirtschaft von Wasser werden auch weiterhin ausgeschöpft.

Das in der Stahlindustrie genutzte Wasser ist zu 80 % Oberflächenwasser inklusive Regenwasser. Nur relativ geringe Mengen werden aus Quellen entnommen, die auch normalerweise zur Trinkwassergewinnung eingesetzt werden (Grundwasser, Uferfiltrat; zusammen ca. 10 %).

Die Abwässer der Stahlindustrie werden zum größten Teil (~ 91 %) direkt eingeleitet. Die behördlichen Anforderungen an das Abwasser werden durch eine Abwasserbehandlung eingehalten.

1) Die Erfassung der Daten erfolgt in 3-jährigem Rhythmus durch das statistische Bundesamt. Die hier dargestellten Daten für 2004 wurden in 2006 veröffentlicht. Die nächste Aktualisierung für 2007 erfolgt voraussichtlich erst in 2009.  

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