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Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu verfügbaren stahlbezogenen Werkstoffdaten wie

 Daten für die Herstellung und Weiterverarbeitung von Stahl
 chemische Zusammensetzung
 mechanisch-technologische Eigenschaften
 physikalische Eigenschaften

Daten für die Weiterverarbeitung von Stahl gibt es in der internetbasierten Werkstoff- uns Stahldatenbank StahlDat unter www.stahldat.de in Form von:

Berechnungsformeln
Ableitung von allgemeingültigen Formeln zur Berechnung der Härtbarkeit im Stirnabschreckversuch aus der chemischen Zusammensetzung einer Stahlschmelze. Diese Rechenformeln werden für konkrete Stahlfamilien, wie z.B. Vergütungsstähle, Einsatzstähle, mit dem Ziel entwickelt, eine Reduzierung der Prüfung von Proben im Stirnabschreckversuch zu erreichen.

Diagrammen und Schaubildern

ZTU-Schaubilder
Das Zeit-Temperatur-Umwandlungs-Schaubild informiert über Beginn und Ende der Austenitumwandlung beim Abkühlen. Es stellt sozusagen eine Erweiterung des Eisen-Kohlenstoff-Diagramms in die dritte Dimension, die Zeit, dar. Die Variante für isothermisches Umwandeln gibt für jede Isotherme Beginn und Ende der Umwandlung an. Zusätzlich erhält man Angaben über Umwandlungsgefüge und Härte. Die Alternative für die kontinuierliche Abkühlung (quasi der umgekehrte Fall zum kontinuierlichen ZTA-Schaubild) gibt diese Kennwerte für jeden Abkühlverlauf an. Zusätzlich erhält man Informationen über Art und Anteile der Umwandlungsgefüge. Zum Vergleich ist die bei Raumtemperatur gemessene Härte eingetragen. Neuerdings unterscheidet man zwischen UZTU-Schaubildern, die die vorausgegangene Umformung mit berücksichtigen, und SZTU-Schaubildern, auch Schweiß-ZTU-Schaubilder genannt, die die Temperaturzyklen beim Schweißen mit berücksichtigen. 

Sammlung Werkzeugschäden
In dieser Sammlung werden Werkzeugschäden nach Art und Auftreten systematisch katalogisiert und gleichzeitig Problemlösungen angeboten.

Vergleichsmuster
Sie ermöglichen eine schnelle und leichte Charakterisierung von Gefügeerscheinungen wie z.B. der Carbidausbildung in Stählen, wenn eine quantitative Auswertung nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich ist. Darüber hinaus kann dieses visuelle Verfahren aber auch für andere Beurteilungen herangezogen werden z.B. zur Bewertung der Partikelablösung von aufgebrachten Schichten.

Datenlisten

Stahl-Eisen-Liste
Bei der Europäischen Stahlregistratur sind zurzeit in der Stahl-Eisen-Liste ca. 2000 genormte und in Stahl-Eisen-Werkstoffblättern (SEW) enthaltene sowie nicht genormte Stahlsorten registriert.

Stahl-Eisen-Werkstoffblatt (SEW) 310
Das SEW enthält für ca. 500 Stahlsorten Daten zu folgenden physikalischen Eigenschaften:

  • Dichte,
  • Wärmeausdehnung,
  • Elastizitätsmodul,
  • Spezifische Wärmekapazität;
  • Spezifischer elektrischer Widerstand,
  • Wärmeleitfähigkeit,
  • Temperaturleitfähigkeit.

Chemische Zusammensetzung
Sie gibt Aufschluss über die Bestandteile eines Stoffes in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht. Die chemische Zusammensetzung eines Stahls vermittelt Einblick in den Gehalt seiner Legierungs- und Begleitelemente. Sie wird während des Stahlerzeugungsprozesses ständig überwacht.

Bei der Europäischen Stahlregistratur sind zurzeit sind in der Stahl-Eisen-Liste ca. 2000 genormte oder in Stahl-Eisen-Werkstoffblättern enthaltene sowie nicht genormte Stahlsorten registriert.

Mechanisch-technologische Eigenschaften
Hierzu zählen Festigkeitseigenschaften wie Zug-, Druck- und Bruchfestigkeit, Bruchdehnung, Brucheinschnürung, Zeitstand-, Dauerfestigkeit, Kerbschlagarbeit in den verschiedenen Zuständen z. B. vergütet oder normalgeglüht. Sie werden im Zug-, Druck, Zeitstand-, Kerbschlagbiege- oder Dauerschwingversuch ermittelt.

Physikalische Eigenschaften
Physikalische Eigenschaften werden durch Wärmekapazität, elastische und magnetische Kennwerte, elektrische und thermische Leitfähigkeit und schließlich durch die optischen Kennwerte beschrieben. Aber auch Kristallstruktur und Atomvolumen zählen dazu, denn die physikalischen Eigenschaften hängen auch vom Gefüge ab. Damit sind Gitterstörungen oder Phasenanteile der Gefüge ebenfalls wichtige Faktoren für die physikalischen Eigenschaften.

Das SEW 310 enthält für ca. 500 Stahlsorten Daten zu folgenden physikalischen Eigenschaften:

  • Dichte,
  • Wärmeausdehnung,
  • Elastizitätsmodul,
  • Spezifische Wärmekapazität;
  • Spezifischer elektrischer Widerstand,
  • Wärmeleitfähigkeit,
  • Temperaturleitfähigkeit.
Weitere Infos

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  IISI >>>

  Forschungsfond Kohle
  und Stahl >>>

StahlDat

die Werkstoff- und Stahldatenbank
im Internet
www.stahldat.de

HärtbarkeitEHK

ZTU-SchaubilderZTU-Schaubilder

Sammlung Werkzeugschäden
Sammlung Werkzeugschäden
finden Sie in
StahlDat
unter Schadensdaten

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