Konjunktur
Rohstahlproduktion im April 2013
Im April ist die Rohstahlerzeugung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozent auf 3,56 Millionen Tonnen zurückgegangen. Im bisherigen Jahresverlauf liegt die Produktion leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Erholung tritt damit bislang auf der Stelle. Angesichts zuletzt verhaltener Auftragseingänge dürfte sich hieran auch in den kommenden Monaten nichts ändern.
PM WV Stahl 10.05.13
Stahlkonjunktur: Verhaltener Jahresbeginn
Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen in der Stahlindustrie haben im ersten Quartal um 5 % gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Bestelleingang um 5 % zurück. Die Perspektiven für die kommenden Monate bleiben mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.
PM WV Stahl 07.05.13
Politik darf unsichere konjunkturelle Lage nicht verschärfen
Euro-Schuldenkrise und hohe Rohstoffpreise verstärken die Unsicherheiten auf dem Stahlmarkt. So liegt die Kapazitätsauslastung zwar relativ hoch, aber niedriger als in den vergangenen Jahren. Die Stahlindustrie in Deutschland hebt sich positiv von der allgemeinen europäischen Entwicklung beim Stahl ab. Durch Energiewende oder Emissionshandel dürfen keine weiteren zusätzlichen Belastungen entstehen. Gerade in dem gegenwärtig unsicheren konjunkturellen Umfeld darf die Politik die Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie nicht verschlechtern.
PM WV Stahl 08.04.13 / Rede / Charts
Energie- und Klimapolitik
Die Stahlindustrie stellt parlamentarische Entscheidungen zur Energiewende nicht in Frage. Der gesellschaftliche Wunsch nach einer kernenergiefreien Energieerzeugung und verstärkten Klimaschutzanstrengungen wird von der Industrie akzeptiert. Einerseits werden höhere Energiekosten Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit haben, andererseits kann die Energiewende in einzelnen Produktgruppen Wachstumsimpulse setzen. Die Energiewende wird nicht ohne Industrie möglich sein.
Positionen der Stahlindustrie zur Bundestagswahl
Die Stahlindustrie in Deutschland fordert, dass der nächste Deutsche Bundestag und die Bundesregierung der Wirtschaft und der industriellen Wertschöpfung im Land wieder größere Bedeutung beimessen. Es braucht mehr Akzeptanz für Industrie, Innovationen und Investitionen. Konkrete Maßnahmen benennt die neue Broschüre „Industrielle Dynamik braucht wettbewerbsfähige politische Rahmenbedingungen“.
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Stahl: Ökobilanz überzeugt
Der ökologische Fußabdruck von Stahl ist aufgrund der Multirecycling-Eigenschaften kleiner als bisher veranschlagt. Gleichzeitig bleibt die Qualität des Werkstoffs in jedem neuen Produktzyklus erhalten. Das zeigt eine Studie der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Finkbeiner. Sie beschreibt erstmals eine ganzheitliche und umfassende Ökobilanz-Methode für Stahl. Nach dieser neuen Methodik, dem sogenannten Multirecycling-Ansatz (MRA), fließen sämtliche Lebenszyklen des Werkstoffs, inklusive aller Recyclingprozesse, in die Ökobilanzierung ein.
PM WV Stahl 25.04.13 / Studie / Infografik
Bundespräsident Gauck bei WeserWind
Bundespräsident Joachim Gauck kam zu einem Informationsbesuch zum Offshore-Spezialisten WeserWind GmbH nach Bremerhaven. Der Bundespräsident machte sich im Rahmen einer Werksbesichtigung einen Eindruck vom Herstellungsprozess von Gründungsstrukturen (Tripoden/Jackets) und informierte sich über die schwierige Situation in der Offshore-Industrie.
PM GMH Holding 21.05.13
"Drahtseilakt" - Aktion der Stahlindustrie in Berlin
Mit einem „Drahtseilakt“ im Berliner Regierungsviertel hat die WV Stahl am 21.03.13 auf die Notwendigkeit von Belastungsbegrenzungen bei der EEG-Umlage hingewiesen. Wer die Stromkosten reduzieren wolle, müsse die Überförderung der erneuerbaren Energien reduzieren, anstelle die Belastungen für die Industrie zu erhöhen, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl in Berlin. Die immer neuen Eingriffe in die EEG-Umlage oder den Emissionsrechtehandel gingen zu Lasten der Investitionssicherheit.
PM WV Stahl 21.03.13 / Beitrag in ZDF heute am 21.03.13
"Energiewende muss bezahlbar bleiben"
Vor rund 200 Zuhörern diskutierte die Stahlindustrie auf der gestrigen Regionalkonferenz der WV Stahl über die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Investiert werde nur dort, wo Planungssicherheit herrsche, erklärte Herbert Eichelkraut von ThyssenKrupp Steel Europe. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin versprach: „Die Ausnahmen für energieintensive Unternehmen sind das Mindestmaß an Wettbewerbsfähigkeit, das nicht zur Debatte stehen darf.“
PM WV Stahl 27.02.13 / Fotos
WV Stahl drängt auf Erhalt der Entlastungsregelungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Angesichts der Pläne des Bundesumweltministers zur EEG-Reform warnt die Stahlindustrie in Deutschland vor falschen Weichenstellungen: „Es darf keine Einschnitte bei den Entlastungsregelungen für den Stromverbrauch energieintensiver Industrien oder die ökologisch effiziente Stromeigenerzeugung geben“, mahnt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. „Wir begrüßen das Ziel, den Kostenanstieg bei der Förderung der erneuerbaren Energien zu kontrollieren“, so der Verbandspräsident. Dabei müsse bei dem Kostentreiber, der garantierten Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien, angesetzt werden.
PM WV Stahl 28.01.13
Regierungsentwurf gefährdet Schlacken-Verwertung
Die Stahlindustrie in Deutschland befürchtet drastische Verschlechterungen nach dem aktuellen Entwurf der Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Zusatzbelastungen in Höhe von 150 Mio. € sowie die Zerstörung der funktionierenden Absatzmärkte seien die Folge. „Jährlich müssten außerdem rund 2,5 Mio. t wertvoller Baustoffe deponiert werden“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl.
PM WV Stahl 08.06.11
Fakten zur Stahlindustrie
Zum zehnten Mal veröffentlichte das Stahl-Zentrum sein Leitbild Nachhaltigkeit Stahl - die "Fakten zur Stahlindustrie". Es umfasst ausgewählte Indikatoren für die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Kennzahlen dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland.
Broschüre "Fakten zur Stahlindustrie"
Stahl erleben
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