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1. Statustreffen des großen Forschungsverbunds „Massiver Leichtbau“ am 12.05.2015 in Düsseldorf

17. Juni 2015

– Presseinformation der Initiative massiver LEICHTBAU –

Gruppenfoto der Teilnehmer des 1. Statustreffens des Forschungsverbunds „Massiver Leichtbau“ am 12.05.2015, Stahl-Zentrum Düsseldorf

Gruppenfoto der Teilnehmer des 1. Statustreffens des Forschungsverbunds „Massiver Leichtbau“ am 12.05.2015, Stahl-Zentrum Düsseldorf

Am 12.05.2015 informierten sich über 70 Vertreter aus Industrie und Wissenschaft im Stahl-Zentrum, Düsseldorf, beim ersten Statustreffen des am 01.05.2015 mit einer Laufzeit von drei Jahren neu gestarteten AiF-Forschungsverbunds „Massiver Leichtbau – Innovationsnetzwerk für Technologiefortschritt in Bauteil-, Prozess- und Werkstoff-Design für massivumgeformte Bauteile der Automobiltechnik“ über die Inhalte und diskutierten die geplanten Arbeiten.

Nach der Begrüßung durch Herrn Dr. Wieland (FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V.) stellte Herr Dr. Raedt (Hirschvogel Automotive Group, Denklingen) die Motivation zum Leichtbau in Antriebsstrang und Fahrwerk von Fahrzeugen dar, die zu der Gemeinschaftsinitiative „Massiver Leichtbau“ von Stahlherstellern und Massivumformern geführt hat (www.massiverLEICHTBAU.de). Die Gemeinschaftsinitiative hat eine Studie zum Leichtbaupotenzial eines Mittelklasse-Pkw abgeschlossen und führt mit Beteiligung von inzwischen 28 Unternehmen aktuell eine zweite Studie zu einem leichten Nutzfahrzeug durch. Die Ergebnisse der ersten Studie präsentierte Herr Dr. Ernst (fka Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen) und wies darauf hin, dass durch intensive Analyse der verbauten Teile für den Pkw ein Leichtbaupotenzial für den Bereich Fahrwerks- und Antriebsstrang von 42 kg ermittelt werden konnte.

In seinem Übersichtsvortrag griff Herr Professor Zoch (IWT – Stiftung Institut für Werkstofftechnik) die in den vorherigen Beiträgen genannten Punkte auf und setzte sie in den Zusammenhang mit den Arbeiten des neuen Forschungsverbunds. Er machte dabei deutlich, dass Leichtbau im Automobilbau zu weniger Treibstoffverbrauch führt. Gleichzeitig ist es aber erforderlich, eine hohe Lebensdauer der verbauten Teile zu erreichen. Dazu ist eine hohe Beanspruchbarkeit der Bauteile erforderlich. Eine Schlüsseltechnologie stellt hier der Leichtbau mit Stahl dar, der sich aber bisher überwiegend nur auf die Karosserie beschränkt hat. Das Ziel des Forschungsverbunds „Massiver Leichtbau“ ist es, mithilfe neuer Stahlwerkstoffe sowie Bauteilkonstruktionen und Fertigungsmethoden auch den Antriebsstrang und das Fahrwerk von Automobilen – vom Motor über das Getriebe bis zu den Rädern – noch leichter zu machen und trotzdem höchste Lebensdauererwartungen zu erfüllen. Der Forschungsverbund mit seinen fünf Teilprojekten verbindet interdisziplinär die gesamte Prozesskette aus Werkstoff, Konstruktion, Fertigung und Innovationsmanagement bis hin zu den OEMs. Dieser Forschungsverbund gliedert sich in die Hightech-Strategie des Bundes „Produktions- und Werkstofftechnologien“ ein und deckt die Bedarfsfelder Klima/Energie und Mobilität ab. Gleichzeitig wird neben der technischen Problemlösung ein nachhaltiges Entwicklungsnetzwerk für eine neue Innovationskultur entlang der Prozesskette aufgebaut, das auch auf andere Branchen übertragbar sein soll.

Das nächste Statustreffen des Forschungsverbunds ist für den 19.04.2016 geplant. In der Zwischenzeit werden Treffen zu den einzelnen Teilprojekten in der zweiten Jahreshälfte 2015 stattfinden.

Weitere Informationen zum Forschungsverbund:

Der Forschungsverbund ist entstanden aus dem Ideenwettbewerb „Leittechnologien für KMU“ des BMWi und der AiF und besteht aus aktuell fünf Teilprojekten

  • TP 1 Entwicklung von höchstfesten Stählen für alternative Wärmebehandlungen und für die Kaltmassivumformung von Bauteilen im Kfz-Antriebsstrang. (IGF-Nr. 24 LN / P 1055)
  • TP 2 Intelligenter Leichtbau durch Mehrkomponentenverfahren (IGF-Nr. 18189 N / P 1056)
  • TP 3 Leichtbau durch gezielte Einstellung lokaler Bauteileigenschaften mit optimierten Umform- und Zerspanprozessen (IGF-Nr. 18225 N / P 1057)
  • TP 4 Erweiterung technologischer Grenzen bei der Massivumformung in unterschiedlichen Temperaturbereichen (IGF-Nr. 18229 N / P 1058)
  • TP 5 Innovationstransfer, technische Potenzialbewertung und Lebenszyklusanalyse (IGF-Nr. 25 LN / P 1059)

an denen zehn Forschungsinstitute aus fünf Bundesländern beteiligt sind. In Beantragung befindet sich ein weiteres Teilprojekt TP 6 „Untersuchungen zum Verbundschmieden unterschiedlicher artfremder und artgleicher Materialkombinationen“, durch welches die Arbeiten der anderen Teilprojekte in dem Bereich der Herstellung von Bauteilen mit bisher nicht erforschten Werkstoffkombinationen sinnvoll ergänzt werden sollen.

Der Forschungsverbund wird seit dem 01.05.2015 durch die FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (Federführung), die Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e. V. (AWT), Bremen, die Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. (FVA), Frankfurt und die Forschungsgesellschaft Stahlverformung e. V. (FSV), Hagen, aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) gefördert. Die Förderung von TP 1 und TP 5 erfolgt über die Leittechnologieinitiative, die Teilprojekte TP 2, TP 3 und TP 4 werden über das Normalverfahren innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des BMWi gefördert. Außerdem werden aus der Industrie in der dreijährigen Laufzeit Sach- und Dienstleistungen in den Verbund einfließen.

Forschungsstellen des Forschungsverbunds sind:

  • IWT – Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen (Prof. Hans-Werner Zoch) als Koordinator
  • IEHK – Institut für Eisenhüttenkunde, Aachen (Prof. Wolfgang Bleck)
  • Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau FZG, München (Prof. Karsten Stahl)
  • Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen utg, München (Prof. Wolfram Volk)
  • Institut für Umformtechnik IFU, Stuttgart (Prof. Mathias Liewald)
  • Institut für Spanende Fertigung ISF, Dortmund (Prof. Dirk Biermann)
  • Institut für Umformtechnik und Leichtbau IUL, Dortmund (Prof. A. Erman Tekkaya)
  • Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen IFUM, Hannover (Prof. Bernd-Arno Behrens)
  • Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung RWI, Essen (Prof. Christoph M. Schmidt)
  • Institut für Kraftfahrzeuge ika, Aachen (Prof. Lutz Eckstein).

 

Pressekontakt

Industrieverband Massivumformung e. V.
Dorothea Bachmann Osenberg

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Goldene Pforte 1 | 58093 Hagen
Telefon:+ 49 23 31 95 88 30
E-Mail: osenberg@massivumformung.de
www.massiverLEICHTBAU.de

Download

Pressemitteilung vom 17.06.2015 (.pdf)