Newsroom

Newsroom

Ansprechpartner

Klaus Schmidtke
Leiter Kommunikation

Tel.: +49 (0) 211-6707-115
Fax.: +49 (0) 211-6707-676
E-Mail: hier klicken

Ansprechpartner Stahlindustrie

Hier finden Sie Ansprechpartner aus den Stahlunternehmen, die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Stahl sind.
Zu den Kontakten

Twitter

Blog-Stream

28. September 2017

Antidumping – Stahl unterstützt Position des EP

Bei der Überarbeitung der Antidumping-Grundverordnung steht die Frage im Fokus,… Weiterlesen

20. September 2017

in orbit – von Stahl und Spinnen

Ein „Spinnennetz“ aus Stahlseilen hat seit 2013 bereits mehr als… Weiterlesen

09. August 2017

Stahlbau in Höchstform für die Zugspitze

Mit der Rekordhöhe von insgesamt 127 Metern wurde im Juli… Weiterlesen

Aussichten auf ein international verbindliches Klimaabkommen weiterhin unsicher

15. Dezember 2014

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl kritisiert, dass auf der Klimakonferenz in Lima lediglich sehr vage Beschlüsse zur Minderung der Treibhausgase durch die internationale Staatengemeinschaft getroffen wurden. „Eine erfolgreiche Klimapolitik setzt globales Handeln voraus. Das bedeutet, dass alle Länder – Schwellenländer eingeschlossen – sich verpflichten und ihre Zusagen auch einhalten müssen. Das ist im Moment noch nicht erkennbar. Wir bedauern, dass sich die Vertragspartner nicht angenähert haben“, so Hans Jürgen Kerkhoff Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. Realistische Schritte zu einem verbindlichen internationalen Abkommen wurden verschoben, es bleibe weiterhin offen, ob sich die größten CO2-Emittenten, wie z.B. China, bewegen werden.

„Wir brauchen ein verbindliches internationales Klimaabkommen, denn nur so können gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Stahlindustrie hergestellt werden“, sagt Kerkhoff. Aus Sicht der Wirtschaftsvereinigung Stahl müssen alle Produktionsstandorte weltweit gleichen CO2-Auflagen und Kosten unterliegen. Der Branchenverband kritisiert das im Oktober verabschiedete Klimapaket der EU sowie die Vorreiterrolle Deutschlands bei der Setzung ambitionierter CO2-Minderungsziele. „Es kann nicht sein, dass die Instrumente, mit denen wir diese Ziele umsetzen wollen, zu einseitigen Belastungen der Stahlunternehmen hierzulande führen“, mahnt Kerkhoff.

„Gegenwärtig ist die Stahlindustrie in Deutschland und Europa einem Emissionsrechtehandel unterworfen, dem sich kein Land der Welt verbindlich anschließen will“, so der Verbandspräsident. Solange diese Inselsituation bestehen bleibt, brauche die Branche Kompensation – sonst könne sie im internationalen Wettbewerb nicht bestehen. Eine Klimapolitik, die diese Gefahr nicht berücksichtigt, werde nicht nur einen wirtschaftlichen Schaden anrichten, sondern ihre Ziele auch langfristig verfehlen. „Solange Ökonomie und Ökologie nicht in Einklang gebracht werden, wird den Klimaambitionen Europas auch niemand folgen“, prognostiziert Kerkhoff.

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: + 49 211 6707-115 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 15.12.2014 (.pdf)