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20. September 2017

in orbit – von Stahl und Spinnen

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Automobiler Leichtbau mit Stahl – Stahl macht Antrieb leichter

8. März 2013

Düsseldorf, 08.03.2013 – Höchstfeste Stähle, innovative Fertigungstechnologien und neuartige Konstruktionsweisen tragen dazu bei, Autos leichter zu machen. Mit ihrer Entwicklung einer Leichtbau-Antriebswelle zählte die CP autosport GmbH aus dem westfälischen Büren zu den Finalisten des Stahl-Innovationspreises 2012. Um den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen zu senken und künftige Grenzwerte der EU für die CO2-Emissionen der Autos zu erfüllen, setzen Automobilhersteller und ihre Zulieferer auf Leichtbau bei nahezu allen Komponenten. Bei vollelektrischen bzw. hybriden Fahrzeugen erhält Leichtbau eine besondere Bedeutung, da sich deren Gewicht aufgrund der Batterien je nach Fahrzeugkonzept um bis zu 50 Prozent erhöhen kann.

Der aus dem Motorsport bekannte Entwickler CP autosport GmbH hat eine Möglichkeit gefunden, Antriebswellen leichter zu machen und so ca. 20 Kilogramm je Fahrzeug einzusparen. Üblicherweise besteht ein solches Bauteil aus einer massiven Stahlwelle und Gelenken zum Ausgleich von Winkel- und Längenänderungen, die sich abhängig von Beladungszustand und Fahrsituation einstellen. In Zusammenarbeit mit einem Stahlhersteller wurde eine Antriebswelle entwickelt, die durch ihr innovatives Design leichter ist und hohe Drehmomente übertragen kann. Dies gelingt durch die Ausbildung der Welle als Rohr aus höchstfestem Stahl, der durch eine besondere Wärmebehandlung auch eine vergleichsweise hohe Zähigkeit erhält.

Die sonst bei Hohlwellen übliche Steckverbindung wird durch eine Schweißverbindung zwischen Rohrwelle und Tripodegelenken ersetzt. Dies trägt wesentlich zur erzielten Gewichtsreduktion bei. Mit dieser Entwicklung erreichte die CP autosport GmbH das Finale des Stahl-Innovationspreises 2012 in der Kategorie „Produkte aus Stahl“. Die erste Serienanwendung soll im Herbst 2013 in einem Hybrid-Supersportwagen von Porsche erfolgen.

 

Rückfragen

Dipl.-Ing. Hans Allkämper

Fon + 49 211 6707-844 hans.allkaemper@stahl-info.de

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Pressemitteilung SIZ vom 08.03.2013 (.doc)