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Ansprechpartner Stahlindustrie

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24. Mai 2017

Stahl macht Hamburgs Elbphilharmonie einzigartig

Hamburgs neuestes kulturelles Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, wurde Anfang 2017 eröffnet.… Weiterlesen

Landtag des Saarlandes (Gebäude) 09. Mai 2017

Koalitionspartner im Saarland bekennen sich zum Stahlstandort

Die große Koalition im Saarland setzt auf die Stahlindustrie. „Das… Weiterlesen

04. Mai 2017

Freihandel muss geschützt werden

Der Stahl steht gegenwärtig im Fokus in der aktuellen Protektionismusdebatte:… Weiterlesen

„De-Industrialisierung bekämpfen – Wachstumskräfte stärken“ Offener Brief der Wirtschaftsvereinigung Stahl an die deutschen Abgeordneten im EU-Umweltausschuss

18. Juni 2013

Im Vorfeld der morgigen Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über eine Herausnahme von CO2-Zertifikaten aus dem Emissionshandel, das sogenannte „backloading“, schreibt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf, an die deutschen Europa-Parlamentarier:

„Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

die Stahlindustrie spricht sich seit langem konsequent gegen das ‚backloading‘ aus. Zwischenlösungen gibt es aus unserer Sicht nicht. Das Klimaziel des Emissionshandels ist nicht gefährdet. Es ist auch ein Fehlschluss, dass die Verteuerung der Preise für CO2 und Strom die Anreize für Investitionen in Klimaschutztechnologien erhöhen könnten. Im Gegenteil: Das Vertrauen und die Planungssicherheit der Unternehmen werden deutlich geschwächt und somit Investitionsperspektiven verkürzt.

Die Diskussion über ein ‚backloading‘ findet vor dem Hintergrund einer der unübersichtlichsten und größten Wirtschaftskrisen in Europa statt, die mittlerweile auch zu einer strukturellen Frage zu werden droht. In Südeuropa sind industrielle Wertschöpfungsketten bereits weggebrochen. In Deutschland hat die Industrie unser Land in den vergangenen Jahren gut durch die Krise geführt. Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, dass sich auch unsere Volkswirtschaft nicht der zugespitzten wirtschaftlichen Lage im Euro-Raum entziehen kann.

Statt ohne Not die Produktionskosten der Industrie im internationalen Vergleich zu verteuern, muss es vor diesem Hintergrund darum gehen, einer weiträumigen De- Industrialisierung in Europa entgegenzuwirken und auch in Deutschland die industriellen Wachstumskräfte zu stärken. Wer den Industriestandort Deutschland im Blick hat und seine Zukunft will, muss sich gegen die Pläne für ein ‚backloading‘ stellen.“

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-11 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 13.06.2013 (.pdf)