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Ansprechpartner Stahlindustrie

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13. November 2017

Müngstener Brücke: Die Antwort auf den Eiffelturm

Die Müngstener Brücke feiert in diesem Jahr ihr 120. Jubiläum.… Weiterlesen

18. Oktober 2017

Mit Stahltoren den Sturmfluten trotzen

„Wer unter sich die Gezeiten durch das Oosterschelde Sturmflutwehr fließen… Weiterlesen

28. September 2017

Antidumping – Stahl unterstützt Position des EP

Bei der Überarbeitung der Antidumping-Grundverordnung steht die Frage im Fokus,… Weiterlesen

„De-Industrialisierung bekämpfen – Wachstumskräfte stärken“ Offener Brief der Wirtschaftsvereinigung Stahl an die deutschen Abgeordneten im EU-Umweltausschuss

18. Juni 2013

Im Vorfeld der morgigen Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über eine Herausnahme von CO2-Zertifikaten aus dem Emissionshandel, das sogenannte „backloading“, schreibt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf, an die deutschen Europa-Parlamentarier:

„Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

die Stahlindustrie spricht sich seit langem konsequent gegen das ‚backloading‘ aus. Zwischenlösungen gibt es aus unserer Sicht nicht. Das Klimaziel des Emissionshandels ist nicht gefährdet. Es ist auch ein Fehlschluss, dass die Verteuerung der Preise für CO2 und Strom die Anreize für Investitionen in Klimaschutztechnologien erhöhen könnten. Im Gegenteil: Das Vertrauen und die Planungssicherheit der Unternehmen werden deutlich geschwächt und somit Investitionsperspektiven verkürzt.

Die Diskussion über ein ‚backloading‘ findet vor dem Hintergrund einer der unübersichtlichsten und größten Wirtschaftskrisen in Europa statt, die mittlerweile auch zu einer strukturellen Frage zu werden droht. In Südeuropa sind industrielle Wertschöpfungsketten bereits weggebrochen. In Deutschland hat die Industrie unser Land in den vergangenen Jahren gut durch die Krise geführt. Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, dass sich auch unsere Volkswirtschaft nicht der zugespitzten wirtschaftlichen Lage im Euro-Raum entziehen kann.

Statt ohne Not die Produktionskosten der Industrie im internationalen Vergleich zu verteuern, muss es vor diesem Hintergrund darum gehen, einer weiträumigen De- Industrialisierung in Europa entgegenzuwirken und auch in Deutschland die industriellen Wachstumskräfte zu stärken. Wer den Industriestandort Deutschland im Blick hat und seine Zukunft will, muss sich gegen die Pläne für ein ‚backloading‘ stellen.“

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-11 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 13.06.2013 (.pdf)