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09. August 2017

Stahlbau in Höchstform für die Zugspitze

Mit der Rekordhöhe von insgesamt 127 Metern wurde im Juli… Weiterlesen

01. August 2017

„Erhebliches Gefährdungspotenzial“

Trump, Brexit, zunehmender Protektionismus: Ist dies das Ende offener Grenzen –… Weiterlesen

19. Juli 2017

Botschafter für Stahl: Die Miele & Cie. KG

Kühlschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner oder Geschirrspüler – kein Haushalt in Deutschland… Weiterlesen

„De-Industrialisierung bekämpfen – Wachstumskräfte stärken“ Offener Brief der Wirtschaftsvereinigung Stahl an die deutschen Abgeordneten im EU-Umweltausschuss

18. Juni 2013

Im Vorfeld der morgigen Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über eine Herausnahme von CO2-Zertifikaten aus dem Emissionshandel, das sogenannte „backloading“, schreibt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf, an die deutschen Europa-Parlamentarier:

„Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

die Stahlindustrie spricht sich seit langem konsequent gegen das ‚backloading‘ aus. Zwischenlösungen gibt es aus unserer Sicht nicht. Das Klimaziel des Emissionshandels ist nicht gefährdet. Es ist auch ein Fehlschluss, dass die Verteuerung der Preise für CO2 und Strom die Anreize für Investitionen in Klimaschutztechnologien erhöhen könnten. Im Gegenteil: Das Vertrauen und die Planungssicherheit der Unternehmen werden deutlich geschwächt und somit Investitionsperspektiven verkürzt.

Die Diskussion über ein ‚backloading‘ findet vor dem Hintergrund einer der unübersichtlichsten und größten Wirtschaftskrisen in Europa statt, die mittlerweile auch zu einer strukturellen Frage zu werden droht. In Südeuropa sind industrielle Wertschöpfungsketten bereits weggebrochen. In Deutschland hat die Industrie unser Land in den vergangenen Jahren gut durch die Krise geführt. Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, dass sich auch unsere Volkswirtschaft nicht der zugespitzten wirtschaftlichen Lage im Euro-Raum entziehen kann.

Statt ohne Not die Produktionskosten der Industrie im internationalen Vergleich zu verteuern, muss es vor diesem Hintergrund darum gehen, einer weiträumigen De- Industrialisierung in Europa entgegenzuwirken und auch in Deutschland die industriellen Wachstumskräfte zu stärken. Wer den Industriestandort Deutschland im Blick hat und seine Zukunft will, muss sich gegen die Pläne für ein ‚backloading‘ stellen.“

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-11 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 13.06.2013 (.pdf)