Newsroom

Newsroom

Ansprechpartner

Klaus Schmidtke
Leiter Kommunikation

Tel.: +49 (0) 211-6707-115
Fax.: +49 (0) 211-6707-676
E-Mail: hier klicken

Ansprechpartner Stahlindustrie

Hier finden Sie Ansprechpartner aus den Stahlunternehmen, die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Stahl sind.
Zu den Kontakten

Twitter

Blog-Stream

17. April 2018

„Den digitalen Wandel unterstützen“

Die Digitalisierung gilt zugleich als eine der größten Chancen und… Weiterlesen

04. April 2018

Botschafter für Stahl: Die Liebherr-Werk Ehingen GmbH

Große Lasten hochheben – für die Mobil-, Gittermast- und Raupenkrane… Weiterlesen

26. März 2018

Stahl – Wegbereiter der E-Mobilität

Ob Antrieb, Energiespeicher oder Ladeinfrastruktur: Der Werkstoff Stahl ist unverzichtbar,… Weiterlesen

EID wehren sich gegen Markteingriffe in den Emissionshandel

18. Juni 2013

Backloading macht Klimaschutz teurer, aber nicht besser

Die Energieintensiven Industrien Deutschlands (EID) haben sich vehement gegen den fast unveränderten Vorschlag einer Herausnahme von Zertifikaten aus dem europäischen Emissionshandel ausgesprochen. Vor der Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments zum Thema Backloading sagte EID-Sprecher und VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „Backloading macht den europäischen Klimaschutz nur teurer, verbessert ihn aber nicht. Der Markteingriff hat keinen positiven Effekt auf die Umwelt, untergräbt aber die internationale Glaubwürdigkeit des Systems und die Planungssicherheit für die Unternehmen.“ Tillmann erläuterte, der Emissionshandel garantiere die Erreichung des Klimaziels auf kosteneffiziente Weise, auch bei niedrigeren Preisen für die Zertifikate. Diese Gründe hätten das Parlament im April dazu bewogen, den Kommissionvorschlag abzulehnen.

Hans Jürgen Kerkhoff, EID-Sprecher und Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, warnte davor, den Handel mit Emissionsrechten mit dem sachfremden Motiv einer Steigerung der Staatseinnahmen zu überfrachten. Kerkhoff sagte. „Ziel und Zweck des Emissionshandels ist der Klimaschutz, nicht die Befüllung des Staatsäckels. Die Einnahmen, die auf Kosten der ohnehin schon stark belasteten europäischen Industrie erzielt werden, stehen in keinem Verhältnis zu dem langfristigen Schaden für das Investitionsklima in Europa.“ Kerkhoff ergänzte, dies ginge zu Lasten von Zukunftsinvestitionen, die schon heute rückläufig seien. Er verwies zudem auf das EU-Ziel, den Industrieanteil in Europa auf 20 Prozent zu erhöhen. „Mit Backloading stellt sich die Kommission bei der Industriepolitik selbst ein Bein“, sagte Kerkhoff.

 

Die Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID) beschäftigen rund 830.000 Mitarbeiter – oder 14 Prozent der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes. Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grundstoffproduktion sichert etwa zwei Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor.

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-11 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung EID vom 18.06.2013 (.pdf)