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18. Oktober 2017

Mit Stahltoren den Sturmfluten trotzen

„Wer unter sich die Gezeiten durch das Oosterschelde Sturmflutwehr fließen… Weiterlesen

28. September 2017

Antidumping – Stahl unterstützt Position des EP

Bei der Überarbeitung der Antidumping-Grundverordnung steht die Frage im Fokus,… Weiterlesen

20. September 2017

in orbit – von Stahl und Spinnen

Ein „Spinnennetz“ aus Stahlseilen hat seit 2013 bereits mehr als… Weiterlesen

Emissionsrechtehandel: Brüsseler Vorschläge gefährden Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie

11. Oktober 2017

Am 12. Oktober gehen die Gespräche zwischen den europäischen Institutionen zur Zukunft des Emissionsrechtehandels in eine entscheidende Phase. An diesem Tag wollen Europäisches Parlament, die Ratspräsidentschaft und die EU-Kommission eine Einigung zu dem gegenwärtig beratenen Richtlinienentwurf herbeiführen. „In Brüssel steht die Zukunft der Stahlindustrie in Deutschland und Europa auf der Tagesordnung. Mit den aktuellen Vorschlägen gerät die industrielle Wettbewerbsfähigkeit unter die Räder“, warnt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Es darf für die Industrie bei der Zuteilung von Emissionsrechten nicht zu Kürzungen kommen, die technisch und wirtschaftlich nicht realisierbar sind.“

Wegen der bereits heute technisch nicht einhaltbaren Benchmarks für Roheisen und Stahl seien die Stahlerzeuger mit einer erheblichen Minderzuteilung an Zertifikaten konfrontiert, die sie nicht durch technische Maßnahmen ausgleichen können. Folglich müssten sie große Mengen an Zertifikaten kaufen. „Kommt es hier nicht zu einer nachhaltigen Lösung, drohen der Stahlindustrie in den kommenden Jahren massive Nachteile gegenüber den Wettbewerbern im außereuropäischen Ausland, die zudem auch noch mit höheren CO2-Emissionen Stahl produzieren“, kritisiert Kerkhoff.

 

Rückfragen

Klaus Schmidtke
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: + 49 211 6707-115 oder -116
E-Mail: klaus.schmidtke@stahl-zentrum.de

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Pressemitteilung WV Stahl vom 11.10.2017 (.pdf)