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Energieintensive Branchen begrüßen wirtschaftspolitisch vernünftigen Kompromiss der EU-Kommission

9. April 2014

Presseinformation der Energieintensiven Industrien in Deutschland

Beihilfeleitlinien wahren deutsche Wettbewerbsfähigkeit

Die Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID), ein Zusammenschluss der Branchen Baustoffe, Chemie, Glas, NE-Metalle, Papier und Stahl, sehen in den heute von der EU beschlossenen beihilferechtlichen Leitlinien für die Förderung erneuerbarer Energien eine wichtige Grundlage für den europäischen Energiemarkt. Laut EID-Sprecher Utz Tillmann sind die Leitlinien wesentlich, um eine Wettbewerbsverzerrung durch unterschiedliche Fördersysteme in Europa zu vermeiden.

Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), sagte: „Die Leitlinien schaffen in der jetzigen Form die Voraussetzung, damit energieintensive Branchen auch in Zukunft die notwendige Entlastung bekommen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Für die deutsche Industrie ist die Einigung ein wichtiger Schritt zum Erhalt von Arbeitsplätzen und Planungssicherheit.“ Tillmann dankte besonders Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel für dessen klare industriepolitische Haltung in der Debatte mit der EU: „Dadurch kann die deutsche Industrie auch in Zukunft als Zugmaschine der europäischen Konjunktur dienen“, sagte Tillmann.

Klaus Windhagen, EID-Sprecher und Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP), begrüßte, dass die jetzigen Leitlinien das Ziel der EU für eine Re-Industrialisierung Europas unterstützten. Allerdings müssten einzelne Unternehmen trotzdem höhere Kosten schultern. Es sei deshalb wichtig, dass Deutschland bei der Umsetzung der Leitlinien in nationales Recht die Vorgabe aus Brüssel nicht noch weiter verschärfe.

Die Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID) beschäftigen rund 830.000 Mitarbeiter – oder 14 Prozent der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes. Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grundstoffproduktion sichert etwa zwei Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor.

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: + 49 211 6707-115 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Susanne Hoffmann
Leiterin Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 30 280 02-225
E-Mail: s.hoffmann@bvbaustoffe.de
http://www.bvbaustoffe.de/cms/website.php

Verband Deutscher Papierfabriken e.V.
Gregor Andreas Geiger
M.A. Bereichsleiter Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 228 26705-30
Fax: +49 228 26705-62
E-Mail: GA.Geiger@vdp-online.de
http://www.vdp-online.de/de/

Bundesverband Glasindustrie e.V.
Dorothée Richardt Referentin
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 211 4796-331
Fax: +49 211 951 37 51
E-Mail: presse@bvglas.de
http://www.bvglas.de/

WirtschaftsVereinigung Metalle
Dirk Langolf Kommunikation
Tel.: +49 30 726207-111
Fax: +49 30 726207-198
E-Mail: langolf@wvmetalle.de
http://www.wvmetalle.de/

Verband der Chemischen Industrie e.V.
Sebastian Kreth
Pressesprecher
Tel.: +49 69 2556-1657
Fax: +49 69 2556-1613
E-Mail: kreth@vci.de
www.vci.de

 

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Pressemitteilung vom 09.04.2014 (.pdf)