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G7-Treffen in Japan setzt Stahlkrise auf die Agenda

25. Mai 2016

Die Stahlindustrie und die Auswirkungen von unfairen Handelspraktiken wie Dumping und Subventionen sind Teil der Agenda des G7-Treffens in Japan am 26. und 27. Mai 2016. „Es ist gut, dass die G7-Staaten auch über die Lösung der Stahlkrise beraten. Es braucht internationale Anstrengungen, das Problem der globalen Überkapazitäten in den Griff zu kriegen. Ich erwarte mir vom Gipfel ein klares Signal, wettbewerbs-verzerrende Subventionen und unfaire Handelspraktiken wie Dumping nicht weiter hinzunehmen“, begrüßt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, das Treffen im japanischen Ise-Shima.

„Vom G7-Treffen muss auch ein deutlicher Impuls in Richtung Europa ausgehen. Konkrete Politik ist gefragt. Wir brauchen rasche Entscheidungen in Brüssel, die unfairem Wettbewerb aus anderen Regionen der Welt spürbare und wirkungsvolle Grenzen setzen. Dies erfordert insbesondere, dass China im Dezember nicht voreilig der Marktwirtschaftsstatus verliehen wird. Auch bedarf es in dieser Frage einer engen Abstimmung zwischen den G7-Ländern. Sonst ist die Stahlindustrie in Deutschland und den anderen EU-Ländern massiv bedroht“, sagt der Verbandschef.

Die Bedrohungslage im Außenhandel sei für die Stahlindustrie in Deutschland weiterhin dramatisch. So habe China in den letzten drei Jahren seine Stahlexporte auf 111 Millionen Tonnen verdoppelt, oftmals mit Hilfe von Dumpingpreisen. Rund zwei Drittel der weltweiten Überkapazitäten entfielen auf China und würden mit Hilfe von Subventionen am Markt gehalten. „Kein noch so gut aufgestellter Stahlerzeuger, der in einem marktwirtschaftlichen Umfeld operiert, kann auf Dauer gegen staatlich gestützte Konkurrenz bestehen. Daher braucht die Stahlindustrie Schutz vor unfairen Handelspraktiken“, so Kerkhoff.

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl und elf weitere Verbände der Branche aus Europa, Nordamerika und Japan haben am 24. Mai 2016 gemeinsam an das G7-Treffen appelliert, sich des Problems der globalen Stahlüberkapazitäten anzunehmen. (Anlage)

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: + 49 211 6707-115 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 25.05.2016 (.pdf)

Industry Joint Statement on G7 Meeting