Newsroom

Newsroom

Ansprechpartner

Klaus Schmidtke
Leiter Kommunikation

Tel.: +49 (0) 211-6707-115
Fax.: +49 (0) 211-6707-676
E-Mail: hier klicken

Ansprechpartner Stahlindustrie

Hier finden Sie Ansprechpartner aus den Stahlunternehmen, die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Stahl sind.
Zu den Kontakten

Twitter

Blog-Stream

09. August 2017

Stahlbau in Höchstform für die Zugspitze

Mit der Rekordhöhe von insgesamt 127 Metern wurde im Juli… Weiterlesen

01. August 2017

„Erhebliches Gefährdungspotenzial“

Trump, Brexit, zunehmender Protektionismus: Ist dies das Ende offener Grenzen –… Weiterlesen

19. Juli 2017

Botschafter für Stahl: Die Miele & Cie. KG

Kühlschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner oder Geschirrspüler – kein Haushalt in Deutschland… Weiterlesen

Im Westen viel Neues – An Europas größtem Stahlstandort Duisburg wird investiert

15. August 2014

„Grundstoffindustrien wie die Stahlindustrie sind die Basis starker industrieller Wertschöpfungsnetzwerke“, sagt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Stahlunternehmen und ihren Kunden sei hierzulande einzigartig und bringe immer wieder Innovationen hervor. Die Wertschöpfungsnetzwerke seien die Grundlage des industriellen Geschäftsmodells, das Deutschland durch die Krise geführt hat und stark macht. Duisburg und Nordrhein-Westfalen sind dafür gute Beispiele. „Die Investitionen der Stahlunternehmen in Deutschland, die zum Teil vor Jahren bereits beschlossen wurden, sind immer noch auf einem hohen Niveau“, kommentiert der Verbandspräsident die Summen, die durchschnittlich bei 1,2 Milliarden Euro im Jahr liegen. Er mahnt eine höhere Planungssicherheit an: „Wir benötigen verlässliche politische Rahmenbedingungen, damit Groß-Investitionen wie die in Duisburg auch weiterhin hierzulande möglich sind.“ Politische Vorhaben wie die Verschärfung des Emissionsrechtehandels oder die nur bis 2016 gesicherte Befreiung der Eigenstromerzeugung von der EEG-Umlage würden die Investitionsbereitschaft am Stahlstandort Deutschland verunsichern und belasten.

„Als Oberbürgermeister der größten Stahlstadt Europas freue ich mich über die hohen Investitionen am Standort Duisburg. Sie sichern nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die Zukunft unserer Stadt“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

Zu den Highlights bei den Investitionen in Duisburg in diesem Jahr gehört der Erweiterungsbau der Kokerei bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann in Duisburg: Er wurde Ende März 2014 in Betrieb genommen und hat 400 Millionen Euro gekostet. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt ist die sogenannte „Neuzustellung“ oder Modernisierung des Hochofens 2 von ThyssenKrupp Steel Europe in Duisburg-Schwelgern, der der größte in Europa ist. Deren Vorbereitung wurde bereits seit gut anderthalb Jahren geplant.

In diese Baustelle, an der in Spitzenzeiten rund 1.100 externe Beschäftigte arbeiten, fließen mehr als 200 Millionen Euro. ArcelorMittal investierte in den Neubau der modernsten Drahtstraße der Welt 135 Millionen Euro. Sie wurde im Oktober 2013 in Betrieb genommen. All diese Investitionen dienten auch einer Verbesserung der Energieeffizienz und des Umweltschutzes.
„Unsere Stahlerzeugung ist die Wurzel eines großen Wertschöpfungsbaumes in Deutschland, und dementsprechend sind die Investitionen in unseren Standort Duisburg keineswegs abgeschlossen“, sagt Dr. Rolf Höffken, Geschäftsführer Technik der Hüttenwerke Krupp Mannesmann. „Die Schwerpunkte der zukünftigen Großinvestitionsmaßnahmen betreffen die Weiterentwicklung der bestehenden Brammenstranggießanlagen sowie die Ergänzung der vorhandenen Filtertechnik.“

„Wir setzen weiter auf den Standort Duisburg“, sagt Dr. Herbert Eichelkraut, Vorstand Produktion von ThyssenKrupp Steel Europe. „Mit unseren Mitarbeitern und dem integrierten Hüttenwerk sind wir nach wie vor einer der produktivsten und effizientesten Stahlstandorte weltweit. Damit das so bleibt, müssen wir stetig investieren. Dies ist ein wichtiges Signal für die Mitarbeiter, aber auch für unsere Kunden und Lieferanten.“

„Mit der neuen Drahtstraße in Ruhrort haben wir ArcelorMittal Duisburg für die Zukunft ausgerichtet und weltweit die modernste Produktionslinie dieser Art geschaffen, erläutert Thorsten Brand, Sprecher der Geschäftsführung ArcelorMittal Duisburg. „Außerdem investieren wir kontinuierlich in unsere Anlagen, Mitarbeiter und den Standort. Allein in den vergangenen fünf Jahren haben wir mehr als 200 Millionen Euro in Duisburg aufgewandt. Wir sind fest davon überzeugt, dass Stahlproduktion in Duisburg auch in Zukunft einen bedeutenden Platz im lokalen Wirtschaftsleben und darüber hinaus einnehmen wird. Mit unserem Werk schaffen wir Arbeit und sichern Jobs.“
Alle Vertreter der Stahlindustrie waren sich einig: Damit es weiterhin Groß-Investitionen der Stahlindustrie in Duisburg geben kann, brauchen sie auch in Zukunft Verlässlichkeit und klare politische Rahmenbedingungen.

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: +49 (0) 2 11-6707-115
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Downloads

Pressemitteilung WV Stahl vom 15.08.2014 (.pdf)

Thema „Investitionen am Standort Duisburg“

Thema „Frauen in der Stahlindustrie“

 Bildmaterial