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Pressekonferenz am 26. November 2013 anlässlich STAHL 2013 in Düsseldorf

26. November 2013

Erholung in einem strukturell schwierigen Umfeld

Konjunktur: Tiefpunkt durchschritten

Die internationale Jahrestagung STAHL 2013 findet am Ende eines konjunkturell und strukturell schwierigen Jahres statt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland kann nur angemessen bewertet werden, wenn man die besonderen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.

In den letzten Wochen haben sich die Anzeichen dafür verdichtet, dass die konjunkturelle Talsohle durchschritten ist (Bild 1). So sind die Auftragseingänge im dritten Quartal zum zweiten Mal in Folge gewachsen. Auch die Rohstahlproduktion konnte im September und Oktober im Vergleich zum Vorjahr leicht zulegen. Außerdem sind die Geschäftserwartungen für die Stahlindustrie, die das Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut ifo monatlich erhebt, wieder von größerer Zuversicht geprägt.

Wir sind vorsichtig optimistisch, dass sich dieser Aufwärtstrend festigt und sich die Stahlkonjunktur im kommenden Jahr moderat erholen wird. Maßgeblich hierfür sind vor allem die folgenden Annahmen:

  • Das gesamtwirtschaftliche Umfeld hellt sich 2014 global auf und auch die Investitionsnachfrage in Deutschland zieht allmählich wieder an (Bild 2). Wichtige Kundenbranchen wie der Maschinen- und Anlagenbau und die Stahl- und Metallverarbeiter erwarten für 2014 einen Produktionsanstieg von rund 3 Prozent. Auch in anderen Kundensegmenten, insbesondere in der Automobilindustrie und im Bauhauptgewerbe, deuten aktuelle Prognosen auf ein Wachstum hin.
  • Gestützt wird die Stahlkonjunktur 2014 zudem durch den Lagerzyklus (Bild 3): Gegenwärtig agiert insbesondere der Distributionssektor unverändert vorsichtig, um zum Jahresende die Bilanzen zu schonen. Dies bremst noch den Auftragseingang der Stahlhersteller. Die Lagerbestände bei Händlern und Stahl-Service Centern sind daher auf einem außerordentlich niedrigen Niveau. Wenn die Konjunktur bei den Stahlverarbeitern anzieht, wird sich dies auch in eine steigende Stahlnachfrage umsetzen.

Unter diesen Voraussetzungen erwarten wir, dass die Stahlnachfrage in Deutschland 2014 um rund 4 Prozent auf 39,3 Millionen Tonnen Walzstahl zulegen wird (Bild 4). Die Rückgänge aus den Jahren 2012/2013 werden damit allerdings noch nicht vollständig wieder aufgefangen. Bei der Produktion halten wir einen Zuwachs von 2 Prozent auf 43,0 Millionen Tonnen Rohstahl für wahrscheinlich. Als Folge der verbesserten Nachfragebedingungen, aber auch aufgrund der vorgenommenen Restrukturierungs­maßnahmen am Standort Deutschland wird sich 2014 voraussichtlich auch die Kapazitätsauslastung von derzeit zwischen 82 und 83 Prozent auf 86 Prozent verbessern. Mit diesem – im internationalen Vergleich sehr hohen Wert – bleibt sie aber noch hinter dem langfristigen  Durchschnitt (89 Prozent) zurück.

Risiken für die Stahlkonjunktur gehen allerdings von der Volatilität auf den Rohstoffmärkten aus: Gerade bei den Massenrohstoffen können geringe Änderungen bei Angebot und Nachfrage zu spürbaren Preisausschlägen führen.

Wir sind keineswegs soweit, von einer nachhaltigen Entwicklung zu sprechen. Auf der einen Seite verlief 2013 die Mengenkonjunktur verhalten. So sinkt die Rohstahlproduktion in diesem Jahr das zweite Jahr hintereinander um voraussichtlich 1 Prozent auf 42,2 Millionen Tonnen nach einem Rückgang von 4 Prozent 2012. Darüber hinaus hat sich der Wettbewerb wegen der starken Unterauslastung der Stahlkapazitäten in Europa erheblich verschärft. Die Stahlproduzenten in Deutschland stehen daher unter Anpassungsdruck und haben Maßnahmen bereits eingeleitet und/oder umgesetzt.

Eine nachhaltige Entspannung der Kostensituation ist bislang nicht eingetreten. Mit Sorgen sehen wir zudem, dass als Folge globaler Stahl-Überkapazitäten Handelsbarrieren tendenziell zunehmen. Gegenwärtig entfallen auf sie 65 Prozent der weltweiten Produktion (Bild 5). Dadurch wird nicht nur der Marktzugang im Export beschränkt. Es besteht zugleich die Gefahr, dass Mengen nach Europa umgeleitet werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich ausführlicher ein Stahldialog des kommenden Stahltags am 28. November.

Unterauslastung auf dem EU-Stahlmarkt bleibt bestehen

Vor allem aber bleibt die massive Unterauslastung der Stahlkapazitäten in Europa bestehen. Zwar erwartet der europäische Stahlverband Eurofer für 2014 einen Nachfrageanstieg in der EU von 3 Prozent (Bild 6). Das Wachstum vollzieht sich jedoch ausgehend von einem außergewöhnlich niedrigen Niveau. Der EU-Stahlmarkt liegt immer noch 30 Prozent unter Vorkrisenniveau. In Spanien und Italien findet nicht mehr als eine Bodenbildung statt. Der deutsche Markt bleibt der Stabilitätsanker der EU-Stahlkonjunktur.

Der voraussichtliche Nachfrageanstieg auf dem europäischen Markt ist zu schwach, um die bestehende Diskrepanz von Angebot und Nachfrage auf dem EU-Stahlmarkt durchgreifend zu reduzieren (Bild 7): Die Kapazitätsauslastung beträgt beim Rohstahl in Europa gegenwärtig 75 Prozent und wird sich 2014 nur leicht verbessern. Der größte Teil der erhöhten Auslastung geht im Übrigen auf eine verbesserte Nutzung der Stahlkapazitäten am Standort Deutschland zurück.

Die Stahlindustrie in Deutschland ist darüber besorgt, dass in Teilen von Europa die notwendigen Restrukturierungsarbeiten nur zögerlich angegangen werden. Es ist unverzichtbar, in der EU an der besonders strengen Beihilfedisziplin für Stahl festzuhalten. Auch besteht aus unserer Sicht keine Alternative dazu, das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage durch den Markt und im Wettbewerb zu beseitigen. Damit marktwirtschaftliche Prozesse wirken können, müssen die Unternehmen aber über mögliche Stilllegungen selbst entscheiden: Marktaustrittskosten dürfen nicht künstlich erhöht und regionalpolitische Interessen nicht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit aller EU-Stahlunternehmen ausgetragen werden. Dies sollte auch die Botschaft sei, wenn sich die „High Level Group Steel“ zum EU-Aktionsplan unter Industriekommissar Antonio Tajani am
4. Dezember mit Vertretern der Stahlindustrie und Mitgliedsstaaten erneut trifft.

Allerdings dürfen wir – ungeachtet der geschilderten Sorgen – nicht übersehen, dass die Konsolidierung in der EU-Stahlindustrie insgesamt Fortschritte macht. Tatsächlich ist die EU die einzige bedeutende Stahlregion in der Welt, die seit Ausbruch der Krise Rohstahlkapazitäten reduziert hat. Eine marktgetriebene Restrukturierung ist also möglich. In anderen Teilen der Welt, insbesondere in China, hält der Kapazitätsausbau dagegen an. Wir hoffen, dass insbesondere die chinesische Regierung nun ernst macht mit ihren Reformbemühungen und Kapazitäten dort in den kommenden Jahren in größerem Umfang aus dem Markt genommen werden.

Trotz Konjunkturerholung: Die Stahlindustrie verträgt keine weiteren Belastungen

 Europa und die Energiepolitik sind zwei entscheidende Faktoren, die über die Zukunft der Stahlindustrie mitbestimmen. Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD sind in der Endphase. Eine fundamentale Herausforderung der neuen Legislaturperiode ist die Bewältigung der Energiewende. Die Kosten aus der Förderung erneuerbarer Energien kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Vor kurzem wurde für das Jahr 2014 ein neuerlicher Anstieg der EEG-Umlage um 18 Prozent auf 6,24 Cent je Kilowattstunde bekanntgegeben (Bild 8). Für das Jahr 2015 wird sogar eine Höhe von 6,9 Cent je Kilowattstunde prognostiziert.

Wenn es das Ziel der Politik ist, die steigenden Kosten aus der Vergütung erneuerbarer Energien einzudämmen, müsste der Ausbau erneuerbarer Energien entschleunigt werden. Eine weitere Anhebung der Ausbauziele, wie gerade diskutiert, würde stattdessen die Vergütungssummen in die Höhe treiben und alle weiteren Bemühungen um kostenwirksame Reformen zunichte machen. Wir sehen nicht, dass die Politik in der Lage ist, eine tiefgreifende Reform der Förderung erneuerbarer Energien auf den Weg zu bringen. Mit diesem Thema befasst sich auch ein Stahldialog am Donnerstag.

Wir brauchen eine wirksame Kostenbremse. Die in den Koalitionsverhandlungen formulierten Reformansätze fallen enttäuschend aus. Es wird am Einspeisevorrang festgehalten. Es ist kein ernsthafter Einstieg in die Direktvermarktung vorgesehen. Um die Kostenbelastungen zu reduzieren, muss viel entschiedener in die Überförderung eingegrifften, und die erneuerbaren Energien müssen deutlich in den Markt integriert werden.

Keine Lösung sind die von der möglichen künftigen Regierungskoalition angestrebten Einschnitte bei den industriellen Entlastungen, etwa durch eine Erhöhung der Mindestumlage bei der besonderen Ausgleichsregelung. Es ist ein Irrtum, dass die industriellen Entlastungen Ursache für den Anstieg der EEG-Umlage sein sollen. Selbst ein vollständiger Abbau würde die Höhe der Umlage nicht viel beeinflussen und sie würde weiter steigen. Für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrien und damit auch für den gesamten Industriestandort und seine Arbeitsplätze ist die besondere Ausgleichsregelung jedoch unverzichtbar. Auch dürfen die Investitionen in neue, auch ökologisch effiziente Kraftwerke für die Eigenstromerzeugung nicht belastet werden. Unsere Investitionsmöglichkeiten werden bereits mit Kosten von 300 Millionen Euro verkürzt. Erneuerbare Energien, die sich ohne Subventionen nicht entwickeln könnten, haben höhere Planungssicherheit, als Unternehmen im freien Wettbewerb, die mit einem ungebremsten Kostenanstieg für den Ausbau erneuerbarer Energien konfrontiert sind. Für die Stahlindustrie zeigt sich das an den in immer kürzeren Abständen stattfindenden Diskussionen über die Entlastungsregelungen.

Ein Irrweg wäre auch eine wiederholte Einführung von Energieeffizienzauflagen, die bereits bei den Energiesteuerentlastungen und durch die Einführung von Energiemanagementsystemen in Kraft sind. Sie bekommen zunehmend den Charakter von Investitionslenkung, was mit Marktwirtschaft nichts zu tun hat. Effizienzvorgaben vom grünen Tisch in Berlin oder Brüssel gehen an der industriellen Wirklichkeit vorbei. So kann es durchaus sein, dass hochwertige Güter, z. B. hochfeste Bleche einen weiteren Walzvorgang erfordern und damit der Energieaufwand höher ist. Wir wollen auf dem Weg der Nachhaltigkeit weitergehen, jedoch nicht einseitig und mit Qualitätseinbußen bei den Produkten.

Der Debatte um die künftige Förderung der erneuerbaren Energien fehlt die europäische Perspektive. Statt Sonnen- und Windenergie dort zu fördern, wo die klimatischen Bedingungen am besten dazu geeignet sind, betreiben 28 Mitgliedstaaten ihr eigenes Fördersystem. In keinem anderen europäischen Land gibt es jedoch vergleichbare Kosten aus der Förderung erneuerbarer Energien wie in Deutschland. Wir benötigen eine stärkere Harmonisierung in Europa.

Solange dies nicht der Fall ist, dürfen die Spielräume in Deutschland zur Reduzierung von Belastungen, welche die Wettbewerber in anderen Ländern nicht zu tragen haben, nicht beschränkt werden. Die EU-Kommission plant im Rahmen der Beihilfeprüfung aber genau dies, indem sie die Entlastungen der energieintensiven Industrien ungerechtfertigt zu Subventionen erklärt und diese auf höhere Zahlungen verpflichten will (Bild 9). Dies wäre ein Angriff auf die deutsche Industrie. Fiele die Umlagebegrenzung für die energieintensiven Industrien weg, würde die Stahlindustrie in Deutschland im kommenden Jahr knapp eine Milliarde Euro an Umlage zahlen. Unter diesen Bedingungen wäre eine wettbewerbsfähige Stahlproduktion in Deutschland nicht mehr möglich. Die EU-Kommission muss dringend von ihrem Vorhaben abgehen und sollte stattdessen dem europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten Vorschläge für einen einheitlichen europäischen Gesetzesrahmen vorlegen.

Europäische Klimapolitik

Internationale Harmonisierung ist das Stichwort für ein weiteres Feld, das für die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie entscheidende Bedeutung hat. Am Wochenende ist in Warschau der Klimagipfel zu Ende gegangen. Nachdem sich die Länder Australien und Japan von ihren Klimazielen distanziert haben und von den Schwellenländern nach wie vor keine verbindlichen Reduktionszusagen absehbar sind, sind weiterhin erhebliche Anstrengungen notwendig, um bis 2020 wie geplant zu einem neuen und belastbaren
internationalen Vertrag zu kommen. Dieser ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um im Klimaschutz global gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Der EU-Emissionshandel hat bisher nicht die Vorbildwirkung auf andere Länder ausgeübt. Selbst zaghafte Initiativen zur Einführung von Emissionshandelssystemen in anderen Ländern schaffen keine mit Europa vergleichbaren Bedingungen für die Stahlindustrie, wie eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW Consult) im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl und des Düsseldorfer Zweigbüros der IG Metall gezeigt hat, (Bild 10).

Gegenwärtig arbeitet die EU-Kommission an Vorschlägen für eine Energie- und Klimastrategie 2030. Dabei darf es nicht darum gehen, wie am effektivsten Zertifikate reduziert und die CO2-Preise in die Höhe getrieben werden. Dies ist der Fall beim aktuellen Beschluss zu einem „Backloading“ oder dem im September bekanntgegebenen „Korrekturfaktor“ mit einer zusätzlichen Kürzung der Zertifikate um durchschnittlich 12 Prozent. Diese Maßnahmen gehen für die Stahlindustrie massiv zu Lasten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und machen ihre Perspektive in Europa immer unsicherer. Wenn die neue Bundesregierung darüber hinaus einer Erhöhung der europäischen Klimaziele für 2020 und 2030 zustimmen sollte, im Gespräch ist eine Erhöhung von 20 auf 30 Prozent bis 2020 und 40 Prozent bis 2030 gegenüber 1990, wird dies unmittelbar zu einer weiteren Verknappung der Zertifikate führen. Bereits im Jahr 2020, also in wenigen Jahren, könnte die Kumulation von Benchmarks, Korrekturfaktor und einer möglichen Erhöhung des Klimazieles in der Stahlindustrie zu einer Fehlmenge an Zertifikaten von rund 40 Prozent führen. Auch über 2020 hinaus ist die Tendenz bei der Zuteilung abnehmend: Die Europäische Union will bis 2050 die Emissionen um 80 bis 95 Prozent senken.

Unter wirtschaftlichen Bedingungen sind solche Zielgrößen für die Stahlindustrie nicht zu erreichen.  Ein solches Regime ist auch nicht geeignet, um andere Länder, denen das Wachstum ihrer Wirtschaft am Herzen liegt, zum Anschluss zu bewegen.  Deshalb muss das europäische Emissionshandelssystem grundlegend reformiert werden. Ein nachhaltiger Emissionshandel verbindet sinnvolle Anreize zur CO2-Minderung mit industrieller Wettbewerbsfähigkeit und Spielraum für Innovationen und Wirtschaftswachstum. Wir brauchen eine Debatte, wie die technischen Potenziale einer im internationalen Wettbewerb stehenden Grundstoffindustrie wie Stahl langfristig im Emissionsrechtehandel abgebildet werden können.

Zusammenfassung

Wir sind vorsichtig optimistisch, dass sich der in den letzten Monaten zu beobachtende Aufwärtstrend festigen und sich die Stahlkonjunktur im kommenden Jahr moderat erholen und die Rohstahlproduktion leicht auf 43,0 Mio. t zulegen wird. Dies darf den Blick aber nicht darauf verstellen, dass sich die Stahlindustrie in Deutschland weiterhin in einem anspruchsvollen Marktumfeld bewegt.  Die Unternehmen in Deutschland schaffen mit ihren Restrkturierungsmaßnahmen die Voraussetzung dafür, auch künftig eine führende Rolle im internationalen Wettbewerb übernehmen zu können. Sie brauchen aber auch die dafür notwendigen, wettbewerbsgerechten Rahmenbedingungen: Dringend erforderlich ist es, die Kosten der Energiewende in den Griff zu bekommen und vor allem die Entlastungen bei der EEG-Umlage zu erhalten. Notwendig ist auch eine grundlegende Reform des Emissionshandelssystems. 

Jahrestagung STAHL 2013: „Stahl in Bewegung“

Das Motto der Jahrestagung STAHL 2013 „Stahl in Bewegung“ passt gut in ein Jahr hinein, in dem sowohl die Märkte als auch die politischen Rahmenbedingungen tiefgreifende Veränderungen erfahren. Wir freuen uns über 3.000 Anmeldungen für den Stahltag verzeichnen zu können. Sie kommen aus 30 Ländern.

Innovationen spielen in der stahlerzeugenden Industrie eine dominierende Rolle für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und der technologischen Führerschaft. Der Stahldialog „Neue Anlagen und Prozesse – Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb“ beleuchtet aktuelle Entwicklungen bei der Koksherstellung, beim Sinterprozess, beim Walzen und im Schmiedebereich. „Neue umformtechnische Entwicklungen“ ist der Titel des Stahldialoges, in dem über Modernisierungsmaßnahmen bei Walzwerken, neuartige Werkstoffe für Walzen sowie Beschichtungssysteme für Automobilanwendungen berichtet wird.

Welche Herausforderungen und Perspektiven es für den Industriestandort Deutschland in Europa gibt, erfahren Sie auf einem Stahldialog am Donnerstagnachmittag. Welche Herausforderungen es für Stahl in der Stadt von Morgen gibt, diskutiert ebenfalls ein Stahldialog. 

Neue Online Kommunikation

Die diesjährige Jahrestagung ist für uns auch der „Startschuss“ für die neue Online-Kommunikation unseres Hauses. Wir haben unser bisheriges Kommunikationskonzept weiterentwickelt. Das Ergebnis sind vier Kanäle, die mit verschiedenen Formaten zielgruppengerecht zum Werkstoff Stahl und der Stahlindustrie in Deutschland informieren. Neben der renovierten Onlinepräsenz stahl-online.de wird auch der Gang ins Social Web forciert. Herzstück ist hier das neue Stahl-Blog (http://www.stahl-blog.de/), das die unterschiedlichen Themen der Stahlindustrie näher beleuchtet und den Nutzern die Möglichkeit gibt, mit Experten aus Stahlindustrie und Wissenschaft fachspezifisch zu diskutieren. Außer Texten und Berichten werden auch kurze Videos und Interviews im YouTube-Kanal (www.youtube.com/stahlonline) zeitnah veröffentlicht. Komplettiert wird das Online-Angebot durch den Twitter-Account @stahl_online (www.twitter.com/stahl_online).

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-115 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 26.11.2013 (.pdf)
Pressemitteilung WV Stahl vom 26.11.2013 – Englisch (.pdf)

Pressemitteilung WV Stahl vom 26.11.2013 – Charts (.pdf)
Pressemitteilung WV Stahl vom 26.11.2013 – Charts – Englisch (.pdf)