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Stahlindustrie fordert höhere Investitionen in Verkehrswege

17. November 2014

Streikfolgekosten in zweistelliger Millionenhöhe

„Die Stahlindustrie in Deutschland setzt gezielt auf den Verkehrsträger Bahn. Deshalb ist sie auf ein modernes und solide instandgehaltenes Schienennetz zwingend angewiesen. Die aktuelle Investitionskrise muss dringend überwunden werden“, forderte Hans-Joachim Welsch, Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Anfang letzter Woche bei einer Sitzung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin. Vertreter der Stahlindustrie diskutierten u.a. mit Staatssekretär Michael Odenwald und Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik von DB Mobility Logistics.

Der dramatische Zustand der Bahnbrücken erfordere rasches und nachhaltiges Handeln. Die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung von Bund und Deutscher Bahn, die substanziell höhere Investitionen in den Bestand vorsieht, bewertete Welsch als wichtigen, aber noch nicht ausreichenden Schritt. „Das Entscheidende ist, dass die höheren Ersatzinvestitionen des Bundes nicht an anderer Stelle – etwa beim Aus- und Neubau – gekürzt werden. Es muss unterm Strich wesentlich stärker in die Schiene – wie auch in die anderen Verkehrsträger – investiert werden“. Positiv sei auch das geplante Investitionsprogramm von zehn Milliarden Euro für 2016 bis 2018. Ein großer Teil dieser Mittel müsse für Verkehrsprojekte verwendet werden.

Rausch und Welsch waren sich einig, dass die Lärmsanierung der in Deutschland verkehrenden Güterwagen eine Entlastung von Anwohnern an Bahnstrecken darstelle. „Ab Ende 2020 sollen nur noch leise Güterwagen in Deutschland verkehren dürfen. DB Schenker Rail wird dieses Ziel verlässlich erreichen und investiert hierfür massiv in lärmarme Bremssohlen“, versicherte Rausch. Beide wiesen aber darauf hin, dass das im Koalitionsvertrag erwähnte Zwischenziel, nach dem bereits bis 2016 die Hälfte der in Deutschland fahrenden Waggons umgerüstet sein müssen, unrealistisch und bereits jetzt nicht mehr zu erreichen sei. Der Sektor brauche für dieses Zwischenziel ein, zwei Jahre mehr Zeit, wobei der vorgesehene Termin für den Abschluss der Umrüstung eingehalten werden müsse, so Welsch. Die im Koalitionsvertrag ab 2016 angedrohten Sanktionsmaßnahmen würden hingegen der Güterbahn schweren Schaden zufügen und zu massiven, meist dauerhaften Verlagerungen auf den LKW führen. „Das kann niemand wollen“, sagte Welsch.

Die Stahlindustrie habe während des Bahnstreiks beim Versand und bei der Leerwagenzufuhr schwere Beeinträchtigungen hinnehmen müssen, so Welsch. Durch das Engagement der Deutschen Bahn wie auch der eigenen Werksbahnen sei es aber wenigstens gelungen, gravierende Produktionsausfälle und Schäden an Produktionsanlagen zu vermeiden. Umso wichtiger sei nun, dass es nicht mehr zu einem weiteren Streik komme, der Schaden für die Stahlindustrie und ihre Kunden liege bereits jetzt in zweistelliger Millionenhöhe.

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: + 49 211 6707-115
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 17.11.2014 (.pdf)