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Stahlkonjunktur im Frühjahr 2013

7. Mai 2013

Verhaltener Jahresbeginn

Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen in der Stahlindustrie haben im ersten Quartal um 5 % gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Dies spiegelt wider, dass nach dem scharfen Lagerabbau im Schlussquartal 2012 Stahlhändler und Verarbeiter zumindest partiell wieder ihre Bestände aufgefüllt haben. Diese „technische Erholung“ fiel relativ verhalten aus, da angesichts der bestehenden konjunkturellen Verunsicherung Stahleinkäufer vorsichtig agieren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Bestelleingang daher um 5 % zurück. Deutlich verringert hat sich vor allem die Nachfrage aus dem Ausland (-11 %), während die Inlandsorders das Vorjahresniveau nur leicht unterschritten (-1 %).

Die Perspektiven für die kommenden Monate bleiben mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet. Sollte, wie gegenwärtig von den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten prognostiziert, die konjunkturelle Erholung in Deutschland im zweiten Halbjahr Tritt fassen, dürfte dies auch unmittelbar zu einer Belebung auf dem Stahlmarkt führen, zumal die Lagerbestände auf einem niedrigen Niveau liegen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben aber herausfordernd. Belastend wirken insbesondere die anhaltend rezessiven Tendenzen in weiten Teilen Europas.

130507_Stahlkonjunktur_im_Fruehjahr_2013_Tabelle

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-11 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

 

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 07.05.2013 (.pdf)