Newsroom

Newsroom

Ansprechpartner

Klaus Schmidtke
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 (0) 211-6707-115
Fax.: +49 (0) 211-6707-676
E-Mail: hier klicken

Ansprechpartner Stahlindustrie

Hier finden Sie Ansprechpartner aus den Stahlunternehmen, die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Stahl sind.
Zu den Kontakten

Twitter

Blog-Stream

09. August 2017

Stahlbau in Höchstform für die Zugspitze

Mit der Rekordhöhe von insgesamt 127 Metern wurde im Juli… Weiterlesen

01. August 2017

„Erhebliches Gefährdungspotenzial“

Trump, Brexit, zunehmender Protektionismus: Ist dies das Ende offener Grenzen –… Weiterlesen

19. Juli 2017

Botschafter für Stahl: Die Miele & Cie. KG

Kühlschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner oder Geschirrspüler – kein Haushalt in Deutschland… Weiterlesen

Wirtschaftsvereinigung Stahl: Erneute Verschärfung des Emissionshandels

18. September 2013

Mit Empörung reagiert die Wirtschaftsvereinigung Stahl auf die von der Generaldirektion Klima der Europäischen Kommission heute veröffentlichte zusätzliche Kürzung der Emissionszertifikate um durchschnittlich 12 Prozent. „Die bisherige Zuteilung der Zertifikate für die Stahlindustrie liegt bereits unterhalb des technisch erreichbaren Minimums“, kritisiert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. „Durch den Beschluss der Generaldirektion Klima müssen die Stahlunternehmen zukünftig für rund 30 Prozent ihrer Emissionen Zertifikate kaufen. Der europäische Emissionshandel, der weltweit einzigartig ist, benachteiligt die Stahlunternehmen immer stärker. Vor dem Hintergrund eines ohnehin konjunkturell schwierigen Umfelds wird der Stahlindustrie in Deutschland und Europa ein weiterer schwerer Schlag versetzt“.

Der sogenannte „sektorübergreifende Korrekturfaktor“ soll dafür sorgen, dass die Menge der zugeteilten Zertifikate die geplante Gesamtemissionsgrenze des europäischen Emissionshandelssystems nicht überschreitet. „Hinter diesem harmlos-technischen Begriff „sektorübergreifende Korrekturfaktor“ steckt nichts anderes als eine massive weitere Verschärfung des Emissionsrechtehandels. Wir meinen, dass unter fehlerhaften Annahmen gerechnet wurde“, so der Verbandschef. Angesichts der immensen volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Entscheidung lasse zudem die Transparenz des Entscheidungsverfahrens zu wünschen übrig: „Man hat die Ruhe der Sommerpause genutzt, um klammheimlich der Industrie weitere Belastungen aufzubürden. Ich fordere die EU-Kommission auf, den Beschluss zurückzuziehen und in einem transparenten Verfahren erneut zu prüfen. Auch die Bundesregierung muss sich hierfür einsetzen, um Schaden von unserem Standort abzuwenden“.

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-11 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

Download

Pressemitteilung WV Stahl vom 06.09.2013 (.pdf)