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WV Stahl warnt vor „backloading“ EU-Parlament entscheidet Mittwoch über die Herausnahme von CO2- Zertifikaten aus dem Emissionshandel

2. Juli 2013

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl appelliert an die industrielle Vernunft des Europäischen Parlaments, am morgigen Mittwoch – wie bereits im April – gegen das „backloading“, also gegen die Herausnahme von CO2-Zertifikaten aus dem Emissionshandel, zu stimmen. Der Klimaschutz werde dadurch nicht tangiert, denn die Ziele des Emissionshandels würden auch so erfüllt.

Statt ohne Not die Produktionskosten der Stahlindustrie im internationalen Vergleich zu verteuern, sollten besser die industriellen Wachstumskräfte gestärkt werden. „Wer eine Zukunft des Industriestandorts Deutschland will, muss gegen die Pläne für ein ‚backloading‘ stimmen“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Düsseldorfer Wirtschaftsvereinigung Stahl.

„Die Verteuerung der Preise für CO2 und Strom führen sicher nicht zu einer Erhöhung der Investitionen in Klimaschutztechnologien“, befürchtet der Stahlpräsident. Das Gegenteil sei richtig: Das Vertrauen und die Planungssicherheit der Unternehmen würden deutlich geschwächt und somit Investitionsperspektiven verkürzt.

 

Rückfragen

Beate Brüninghaus
Telefon: + 49 211 6707-11 oder -116
E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de

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Pressemitteilung WV Stahl vom 02.07.2013 (.pdf)