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Energieeffizienz-Netzwerk Elektrostahl ausgezeichnet

Dr. Peter Dahlmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stahlinstituts VDEh (2.v.l.) und Marten Sprecher, Moderator des Energieeffizienz-Netzwerks Elektrostahl mit Umweltministerin Barbara Hendricks (mitte), Staatssekretär Uwe Beckmeyer (2.v.r.) und dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann (1.v.r.). (Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena) / Pedro Becerra)

Dr. Peter Dahlmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stahlinstituts VDEh (2.v.l.) und Marten Sprecher, Moderator des Energieeffizienz-Netzwerks Elektrostahl
mit Umweltministerin Barbara Hendricks (mitte), Staatssekretär Uwe Beckmeyer (2.v.r.) und dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann (1.v.r.).
(Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena) / Pedro Becerra)

Im Rahmen der ersten Jahreskonferenz der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke am 20. September 2016 in Berlin wurde das Energieeffizienz-Netzwerk Elektrostahl ausgezeichnet. Dr. Peter Dahlmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stahlinstituts VDEh, nahm die Urkunde von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Staatssekretär Uwe Beckmeyer (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) stellvertretend für die elf Teilnehmer des Netzwerks entgegen. Das Stahlinstitut VDEh ist Moderator des regelmäßigen thematischen Austauschs der Elektrostahlproduzenten.

Umweltministerin Hendricks unterstrich den Nutzen der Netzwerke: „Konsequenter Klimaschutz heißt auch effizienter Umgang mit Energie. Unternehmen, die an einem Energieeffizienz-Netzwerk teilnehmen, tragen damit auch zum Erreichen unserer nationalen Klimaschutzziele bei“. Auch Staatssekretär Beckmeyer betonte die Bedeutung der Energieeffizienz-Netzwerke: „Energieeffizienz ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Wenn Unternehmen in Netzwerken mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten, können sie nach unseren bisherigen Erfahrungen ihre Energieeffizienz deutlich stärker verbessern als im Alleingang.“

Zum Energieeffizienz-Netzwerk Elektrostahl

Das Energieeffizienz-Netzwerk Elektrostahl bringt seit November 2015 elf Elektrostahlproduzenten aus Deutschland zusammen. Gemeinsam erzeugten sie im vergangenen Jahr rund 8,3 Millionen Tonnen Rohstahl. Das Netzwerk hat sich als Ziel gesetzt bis Ende 2017 100 Gigawattstunden Energie einzusparen. Moderiert wird der Verbund vom Stahlinstitut VDEh.

Zur Initiative Energieeffizienz-Netzwerke

BMWi_Logo_Netzwerk_LogoDie Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ist Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und soll die Bundesregierung über die gemeinschaftlich erzielten Energieeinsparungen der Netzwerke bei der Erreichung der nationalen Energieeffizienzziele unterstützen. Gesamtziel ist es, 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke zu initiieren, um somit bis Ende 2020 rund 75 Petajoule oder fünf Millionen Tonnen Treibhausgase einzusparen. Die Stahlindustrie in Deutschland unterstützt die Initiative indem sie eigene Netzwerke gründet, oder sich an bestehenden Netzwerken beteiligt.

Weitere Informationen


Foto Header: Deutsche Energieagentur (dena) / Pedro Becerra