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Hintergrundmaterial

Auflistung der Arbeitgeber der Stahlindustrie und ihrer Karriereportale

Studium und Beruf

Die Stahlindustrie – attraktiver Arbeitgeber und Ausbilder

Die berufliche Erstausbildung junger Menschen hat in der Stahlindustrie in Deutschland einen unverändert hohen Stellenwert. Der rasche technische und organisatorische Wandel hat schon immer hohe Anforderungen an die Qualifikation der Ausbilder und die Qualität der Ausbildung gestellt.

Die berufliche Erst­ausbildung spielt in der Stahlindustrie eine große Rolle.
(Quelle: Dillinger Hütte)

Trotz der Fortführung der Restrukturierungsmaßnahmen wird in den Unternehmen weiterhin über den eigenen Bedarf hinaus ausgebildet. Knapp 4.620 Jugendliche erhalten zurzeit eine qualifizierte Ausbildung in der Stahlindustrie in Deutschland. Die Ausbildungsquote betrug 5,2 Prozent im Jahr 2012. Zudem zeigt die Stahlindustrie ein besonderes Engagement bei der Berufsorientierung.

Das Spektrum der Ausbildungsberufe in der Stahlindustrie in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Industriezweigen besonders groß. Die Berufsausbildung erfolgt überwiegend in folgenden Berufen:

Technische Ausbildungsberufe Kaufmännische Ausbildungsberufe
  • Chemielaborant/-in
  • Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik
  • Elektroniker/-in für Betriebstechnik
  • Industriemechaniker/-in
  • Konstruktionsmechaniker/-in
  • Mechatroniker/-in
  • IT-Systemelektroniker/-in
  • Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie
  • Werkstoffprüfer/-in
  • Werkzeugmechaniker/-in
  • Zerspanungsmechaniker/-in
  • Bürokaufmann/-frau
  • Fachinformatiker/-in
  • Industriekaufmann/-frau
  • Informatikkaufmann/-frau
  • IT-System-Elektroniker
  • Kaufmann/-frau für Bürokommunikation

Hochqualifizierte als tragende Säulen der Stahlindustrie

Die tragenden Säulen der Stahlindustrie sind hoch qualifizierte Frauen und Männer mit interessanten und verantwortungsvollen Berufen. Über interne Weiterbildungsmaßnahmen oder internationale Austauschprogramme wird der Nachwuchs fit gemacht für die Anforderungen im Wettbewerb. Die „Experten für Stahl“ sichern den Industriestandort Deutschland und sind weltweit gefragt. Auch bei den rund 6.000 Ingenieuren, die in der deutschen Stahlindustrie beschäftigt sind, wird Spezialisierung und Qualifizierung groß geschrieben. Da die Anforderungen der Kunden an die Produkte und an die Mitarbeiter im Unternehmen ständig steigen und auch der Wettbewerb sich verschärft, steht die Arbeit an Prozess-, Werkstoff- und Produktinnovationen ganz oben auf der Tagesordnung. Um neue Ideen zu entwickeln, muss über den Tellerrand hinausgeschaut werden. So wundert es nicht, dass sich neben Frauen und Männern aus den „klassischen“ Stahlberufen, wie Hüttenleute, Metallurgen oder Maschinenbauer, auch Geografen, Werkstofftechniker und Informatiker oder Physiker tagtäglich mit dem Material Stahl beschäftigen. Und dies mit viel Leidenschaft.

Die Stahlunternehmen bieten ebenso vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Ingenieuren. Voraussetzung ist in der Regel der Abschluss eines Studiengangs in folgenden Bereichen:

Studiengänge
  • Metallurgie u. Werkstofftechnik / Werkstoffingenieurwesen
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik /Elektronik
  • Physik, Chemie, Verfahrenstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Informatik
  • Mathematik
  • Bauingenieurwesen
  • Fertigungstechnik
  • Sicherheitstechnik
  • Ver- und Entsorgungstechnik
  • Agrarwissenschaften
  • Geologie
  • industrieller Umweltschutz
  • Infrastrukturwirtschaft
  • Medizin
  • Logistik