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Presseinformation (TKSE) und Charts zum Thema "Frauen in der Stahlindustrie"

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Frauen in der Stahlindustrie

Steigender Frauenanteil in der Stahlbranche

Der Frauenanteil steigt in der traditionell männer­dominierten Branche und erreicht mit derzeit 8,9 % an den Gesamtbeschäftigten einen Höchstwert. 2011 waren es nur 6 %.

Entwicklung des Frauenanteils an der Gesamtbeschäftigung in der Stahlindustrie in Deutschland in Prozent. (Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

Entwicklung des Frauenanteils an der Gesamtbeschäftigung
in der Stahlindustrie in Deutschland in Prozent. (Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

Zudem ist der Anteil der weiblichen Auszubildenden in der Stahlindustrie mit 11 % im Jahr 2016 im Vergleich zu anderen Technikbranchen überproportional hoch. Dasselbe gilt für Ingenieurinnen, die zuletzt 10,1 % der Fachkräfte in den Stahlwerken stellten.

Die Ursachen für den Anstieg des Frauenanteils in der Stahlindustrie sind vielfältig. Zum einen bietet die Stahlbranche zahlreiche Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten und pflegt Kooperationen mit Schulen und Universitäten. Nahezu jedes Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsvereinigung Stahl organisiert oder beteiligt sich an „Girls’ Days“ und „Ladies’ Days“. Einige veranstalten gemeinsam mit Hochschulen „Sommer-Unis“ für den weiblichen Nachwuchs. Der Standort Duisburg des weltweit größten Stahlkonzerns, ArcelorMittal, betreibt über verschiedene Projekte gezielte Talentsuche nach weiblichen Fachkräften.

Der größte Stahlkonzern in Deutschland, ThyssenKrupp, fördert über das Karrierenetzwerk „Femtec“ junge Frauen, um Individualität und Vielfalt für die Stahlindustrie in Deutschland frühzeitig effektiv einzusetzen. Anfang 2014 veranstalteten die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) einen sehr gut besuchten Open-Space-Workshop mit dem Titel „Frauen bei HKM“ und richteten außerdem unter Beteiligung der Geschäftsführung einen Lenkungskreis ein, der sich unter anderem um die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf kümmert.

Zum anderen sind die Stahlunternehmen in Deutschland sehr attraktive Arbeitgeber, die den Anforderungen an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in hohem Maß gerecht werden. So haben viele Stahlunternehmen flexible Arbeitszeiten und unterstützen ihre Arbeitnehmer durch betriebliche Kindergärten.