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Ansprechpartner

Dipl.-Ing.
Gerhard Endemann

Leiter Politik

Tel.: +49 (0) 2 11-6707-406
Fax: +49 (0) 2 11-6707-459
E-Mail: hier klicken

Statements

„Stahl ist ein un­ver­zicht­barer Werk­stoff für die Industrie. Die Ver­bess­erung der En­ergie­effizienz ist nur mit Stahl möglich. Durch Stahl wird mehr als sechs­mal soviel CO2 eingespart, wie bei dessen Produktion ausgestoßen wird.“

Dr. Heinrich Hiesinger,
Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG

 

Aktuelles

 

Stellungnahme zum Entwurf der TA Luft

Stellungnahme zum Entwurf zur Überarbeitung des UVP Rechts

Positionen zum Klimaschutzplan 2050

Stellungnahme zum Verpackungsgesetz

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016

Stellungnahme zum Entwurf der 42. Verordnung zur Durchführung des Bundes­imissions­schutzgesetzes (42. BImSchV)

Stellungnahme zur Verordnung über Ver­dunstungs­kühl­anlagen

Berichte/Studien

Stahl – Der Nachhaltigkeit verpflichtet

Stahl und Nachhaltigkeit –
13. Bericht, November 2015

CO2-Bilanz Stahl – Ein Beitrag zum Klimaschutz (BCG)

Ökobilanz nach ISO 14040/44 für das Multirecycling von Stahl

Links

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit der deutschen Stahlindustrie

Nachhaltiges Wirtschaften stellt sicher, dass langfristig bei gleichen Bedingungen unter Wahrung des ökologischen, ökonomischen und sozialen Gleichgewichts gearbeitet werden kann.

Nachhaltigkeit bedeutet eine gleichrangige Berücksichtigung von Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und sozialen Aspekten. Auch die Stahlindustrie hat sich diesen Ansatz zu Eigen gemacht. Durch die gesteigerte Ressourcen- und Energieeffizienz kann Stahl heutzutage deutlich umweltfreundlicher als vor 50 Jahren produziert werden. So konnte z.B. der Frischwasserverbrauch seit 1960 um 70 Prozent und der CO2-Ausstoß um rund 60 Prozent reduziert werden. Der hocheffiziente Umgang mit Ressourcen und Umwelt garantiert der Stahlindustrie in Deutschland schon seit Jahren einen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb.


Download: Stahl – Der Nachhaltigkeit verpflichtet (.pdf)

Umweltschutz, soziale Aspekte und Wirtschaftlichkeit im Einklang

Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie, Soziales

„Unter nachhaltiger Entwicklung verstehen wir ein Verhalten, das den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ (Brundtland-Kommission, 1987)

Im Rahmen des Umweltschutzes müssen die Stahlunternehmen immer auf die Wirtschaftlichkeit der betriebenen Anlagen achten. Ohne eine entsprechende Rentabilität der Stahlerzeugung sind weder entsprechende Investitionen zur Steigerung der Umwelteffizienz möglich, noch können die direkten und indirekt verbundenen Arbeitsplätze gesichert werden. Dabei müssen auch bei politischen Entscheidungen die drei Säulen der Nachhaltigkeit beachtet werden. In diesem Zusammenhang sind positive wie negative Auswirkungen auf Umwelt, Ökonomie und Gesellschaft zu berücksichtigen. Wettbewerbsfähigkeit benötigt Spielraum und Sicherheit, die Politik muss die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Bereits seit langem liefert die deutsche Stahlindustrie Produkte für einen nachhaltigen Konsum. „Sustainable Consumption and Production“ wird in der deutschen Stahlindustrie schon lange praktiziert.

Die Stahlindustrie ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst

Die Sozialpartnerschaft hat in der Stahlindustrie eine lange Tradition. Unternehmen sehen sich heute mehr denn je in der Verantwortung für Weiterbildung und Qualifikation. Durch technische und organisatorische Maßnahmen konnte die Zahl der Arbeitsunfälle deutlich verringert werden. Im Bereich der Ausbildung lag die Quote in den vergangenen Jahren über dem Durchschnitt.

Umweltpolitik muss nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen

Die bisherigen umweltrechtlichen Regelungen in Deutschland führen nicht selten zu einem Mix von Über- und Mehrfach-Regelungen. Die erforderliche Flexibilität bei Anlagengenehmigung und -betrieb für die Stahlindustrie wurde in den letzten Jahren sowohl für die Behörden als auch für die Anlagenbetreiber kontinuierlich beschnitten. Umweltschutz bedarf aber auch wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen. Sämtliche Umweltregelungen müssen daher auf nationaler und europäischer Ebene spätestens bei einer anstehenden Überarbeitung auf den Prüfstand gestellt und Wechselwirkungen untereinander aufgedeckt und ausgeräumt werden. Dies gilt auch für alle neuen Regelungen wie z.B. die im Rahmen des von der Europäischen Kommission ausgerufenen „Jahr der Luft“ betroffenen Regelungen, wie die Luftqualitätsrichtlinie oder die Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen. Auch in diesem Zusammenhang müssen im Rahmen einer Nachhaltigkeitsbetrachtung der Ressourcenschutz, die Auswirkung auf  soziale Aspekte wie Arbeitsplätze und die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden.