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Ansprechpartner

Dr. Hans-Joachim Wieland
Geschäftsführer FOSTA

Tel.: +49 (0) 2 11-6707-856
Fax: +49 (0) 2 11-6707-840
E-Mail: hier klicken

Statements

„Die industriellen Wertschöpfungsketten fangen bei der Forschung an.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl,
Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech)

Forschungsberichte

Feuerverzinken im Stahl- und Verbundbrückenbau
(IGF-Nr. 351 ZBG)

Ermüdungsgerechte Fachwerke aus Rundhohlprofilen
(IGF-Nr. 325 ZBG)

Links

Stahlanwendungsforschung

Innovationen bedingen Forschung zur Stahlanwendung

Der Werkstoff Stahl ist zum Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Höhepunkt der industriellen Revolution zu einem Wahrzeichen für den technischen und wirtschaftlichen Fortschritt geworden. Durch die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Fachleute in den Stahlunternehmen, ergaben sich für die Stahlindustrie und ihre Kunden in der Anwenderindustrie immer größer werdende Einsatzmöglichkeiten.

In der modernen Industriegesellschaft ist die Bedeutung des Werkstoffes Stahl aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften und seiner Recyclingfähigkeit als wichtigster Konstruktionswerkstoff unumstritten und er wird es bleiben: Die hohe Zahl von Kunden der Stahlindustrie verdeutlicht die zahlreichen und vielfältigen Anwendungs­möglichkeiten dieses Werkstoffes. Es werden die großen Einsatzbereiche in fast allen wichtigen Industriesektoren bedient: Beispielsweise der Apparate- und Maschinenbau, der Stahlbau, die Energie- und Umwelttechnik sowie Transport und Verkehr.

Ständige Weiter- und Neuentwicklung von Stählen

Simulation von Warmmassivumformprozessen FOSTA

Simulation von Warmmassivumformprozessen
© FOSTA

Die Forderungen der Kunden an den vielseitigen und anpassungsfähigen Werkstoff Stahl hinsichtlich bestimmter Werkstoff-, Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften sind aufgrund seines nahezu unbegrenzten Anwendungspotentials weitestgehend erfüllbar. Moderne effiziente und ökologisch ausgerichtete Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren einer starken und innovativen Stahlindustrie haben im Laufe der Geschichte des Stahls zu nahezu 2500 Stahlsorten in Europa geführt, die ständig weiterentwickelt und zusammengenommen mit neuen Sorten den jeweiligen Anforderungsmerkmalen angepasst werden. Dementsprechend steht den Kunden der Stahlindustrie für ihre facettenreichen Anforderungen wie Festigkeits- und Zähigkeitseigenschaften, Umformbarkeit und Fügeeignung, Korrosions- und Verschleißwiderstand, eine Auswahl von Stählen zur Verfügung, die höchste Qualität und für Deutschland globale Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Herausforderung für die Stahlanwendungsforschung

Induktive Erwärmung einer Stahlplatine.
© FOSTA

Die Stahlindustrie in Deutschland steht vor der Herausforderung, durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie Förderung von Innovationen die Wirtschaftlichkeit der Erzeugung im Produktionsmaßstab zu verbessern. Dabei gilt es,  die Gebrauchseigenschaften des Werkstoffs Stahl, in zunehmenden Maße gemeinsam mit der Stahlanwendern, für erhöhte Anforderungen weiterzuentwickeln.

Nur eine gut vernetzte Wirtschafts-, Technologie- und Forschungsförderung führt zu Innovationen und kann den Ansprüchen einer modernen, globalisierten Wissensgesellschaft Rechnung tragen. Damit aus Ideen durch Forschung Innovationen werden, müssen viele Parameter aufeinander abgestimmt sein: Entscheidend für die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Innovationen ist ein reibungsloser Transfer zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Stahl als Basiswerkstoff für die deutsche Industrie ist ein branchenübergreifender Motor für Spitzentechnologien und Innovationen. Stahlanwendungsforschung und -entwicklung sind unternehmerische Notwendigkeiten zur Sicherung der Zukunft von Unternehmen.