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Anbieterliste: Unternehmen im Stahlleichtbau

Publikationen

Dokumentation D560:
Häuser in Stahl-Leichtbauweise

Dokumentation D591:
Bauen im Bestand - Lösungen in Stahl-Leichtbauweise

Dokumentation D597:
Aufstockung einer mehrgeschossigen Wohnanlage in Stahl-Leichtbauweise

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Bausysteme

Bausysteme aus Stahlleichtprofilen

Dachaufstockungen, Anbauten sowie Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen erfordern leichte, flexible Konstruktionen mit kurzen Bauzeiten und günstigen Baukosten. Optimal geeignet für das Bauen im Bestand sind Bausysteme aus Stahlleichtprofilen.
Nahezu 60 Prozent der Bauleistungen in Deutschland werden inzwischen im Altbaubestand erbracht. Meist ist dies aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, insbesondere in städtischen Ballungsräumen. Wenn Grundstücke aufgrund der dichten Bebauung nicht mehr zur Verfügung stehen, stellen vorhandene Gebäude das noch verfügbare „Bauland“ dar. Doch vielfach müssen beim Planen und Bauen im Bestand besondere Herausforderungen bewältigt werden, die es bei Neubauten in dieser Form nicht gibt.

Vorbild Trockenbau

So ist bei Aufstockungen sowie An- und Einbauten das Gewicht der Konstruktion von großer Bedeutung: wenig tragfähige alte Bausubstanz beziehungsweise ungünstige Baugrundverhältnisse verlangen nach gewichtsarmen Bauweisen, die dennoch hohe Stabilität aufweisen. Tragende Leichtbaukonstruktionen aus Stahl sind hierfür besonders geeignet. Ihre Konstruktion ähnelt der von Trockenbau-Innenwänden: Sie verfügen über eine Struktur aus dünnwandigen, kaltverformten Stahlprofilen, die zu leichten, aber äußerst tragfähigen Rahmen und Trägern verbunden werden. Beplankungen mit gips-, zement- oder leimgebundenen Werkstoffplatten übernehmen die Aussteifung der Konstruktion. Weitere Schichten des Wandaufbaus, wie etwa Dämmmaterialien oder Dampfsperren, ermöglichen bei fachgerechter Anwendung die Erfüllung sämtlicher Anforderungen an den Wärme-, Schall- und Brandschutz. Leichte Stahlbauweisen eignen sich für Nutzungen im Gewerbe-, Büro- und Wohnungsbau.

Vorteil Logistik

Eingeschränkter Zugang zum Bauplatz oder Nutzungsbeeinträchtigungen durch lange Bauzeiten können zu logistischen Problemen führen. Auch hierfür sind Stahl-Leichtbaukonstruktionen eine Lösung: Aufgrund des geringen Gewichts der einzelnen Komponenten können diese ohne aufwendige Hilfsmittel auch bei beengten Platzverhältnissen innerhalb der Baustelle transportiert werden. Ist gute Zugänglichkeit prinzipiell gegeben, jedoch nicht über längere Zeit möglich, lassen sich teilvorgefertigte oder vollständig vorgefertigte, großformatige Elemente in kürzester Zeit vor Ort aufstellen. So kann etwa die Anlieferung und Montage einer innerstädtischen Dachaufstockung innerhalb weniger Tage erfolgen. All dies sowie weitgehende Witterungsunabhängigkeit sind Pluspunkte, die das Bauen mit Stahlleichtbauelementen wirtschaftlich machen.

Vorzug Flächengewinn

Gerade bei innerstädtischen Grundstückssituationen stellt häufig die relativ knappe Größe der zur Verfügung stehenden Fläche ein Problem dar. Mit schlanken Bauteilquerschnitten – die Wärmedämmebene befindet sich zwischen den Stahlprofilen – hilft die Ausführung hier, die Konstruktionsfläche gering zu halten. Gegenüber traditionellen Bauweisen können sich Vorteile von mehreren Quadratmetern ergeben, was wiederum nicht zuletzt der Wirtschaftlichkeit der Umbau- oder Erweiterungsmaßnahme zu Gute kommt.

Vorrang für Trockenbau

Nicht zuletzt sprechen die bekannten, typischen Vorzüge des Trockenbaus für tragende Stahl-Leichtbaukonstruktionen: sämtliche Baustoffe werden mechanisch, etwa durch Schrauben, Nieten oder Clinchen, miteinander verbunden, Baufeuchte fällt nicht oder nur in sehr geringem Maße, etwa bei Auftrag eines Verputzes, an. Der Neu- oder Umbau kann somit schneller bezogen werden, „Trockenheizen“ entfällt, Bauschäden wie Schimmelbefall werden vermieden.