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Dokumentationen: Stahlspundwände - Planung und Anwendung (Bestellung und Download im Service-Bereich):

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Stahlspundwände

Vielseitig, kostengünstig und schonend für die Umwelt

Spundwände werden u.a. bei Tunneln, Tiefgaragen
und Baugruben eingesetzt.

Spundwände aus Stahl sind bewährte Bauelemente in vielen Bereichen der Bauindustrie. Neben dem Wasserbau werden Spundwände bei Tunneln, Tiefgaragen, Baugruben, im Bereich des Verkehrswegebaus sowie als Lärmschutz- und Dichtwände eingesetzt.

Stahlspundwände wurden ursprünglich für den Wasserbau entwickelt. Im Jahre 1902 wurde in Bremen die erste Uferwand als „Eiserne Spundwand“ errichtet, ein U-förmiges Spundwandprofil, an das ein kleines Z-Profil angenietet wurde. Heute werden Spundwände auch bei Tunneln, Tiefgaragen, Baugruben und als endgültige Bestandteile von Geländesprüngen bei Verkehrswegen eingeplant. Weitere Einsatzgebiete sind Lärmschutzwände, Brückenwiderlager und Dichtwände zur Sicherung von Deponien und Altlasten.

Stahlspundwände können eigenständige Bauwerke sein, bilden Teile eines bleibenden Bauwerks oder erfüllen als Bauhilfsmaßnahmen zeitlich begrenzte Aufgaben.

Die Weiterentwicklung der Spundwandprofile, aber auch die Verbesserung der Einbringgeräte eröffnen der Spundwand heute eine Vielzahl von Einsatzzwecken, die vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar waren.

Funktionsprinzip von Spundwänden

Spundwandprofile aus Stahl können bis zu 30 m lang sein. Das Prinzip der Spundwand ist einfach: Einzelne Spundwandprofile werden je nach Baustellenanforderung in den Boden gerammt, gerüttelt oder gepresst. Spezielle Baumaschinen ermöglichen dies. Hierbei sind die einzelnen Profile (Bohlen) durch ineinander greifende Schlösser (Nut und Feder) verbunden. Eine Bohle wird bei der benachbarten Bohle eingefädelt und dann in den Boden gebracht. Die Spundwand wird statisch durch eine entsprechend tiefe Einbindung in den Boden gehalten. Hinzu kommt häufig eine zusätzliche Abstützung durch horizontale Gurte und eine Rückverankerung.

Ist eine wasserdichte Wand erforderlich, so wird dies entweder durch Verschweißen der Schlösser oder durch das Einlegen von Kunststoffdichtungen in die Schlösser erreicht.

Effektiver Hochwasserschutz mit Spundwänden

Einpressen von Spundwandprofilen zur Hafenerweiterung

Hafenerweiterung: Einpressen der Spundwandprofile (Quelle: S-I-Z / ThyssenKrupp Bautechnik GmbH )

Ein wichtiges Einsatzgebiet für Spundwände ist der Wasserbau, wie beispielsweise bei Kanälen, Molen, Hafenbecken und Schleusenwänden. Spundwände sind aber auch für den Hochwasserschutz besonders geeignet, insbesondere dort, wo es keinen Platz gibt für Geländeanschüttungen. Daneben werden Spundwände auch benötigt, wenn kontaminiertes Erdreich von der Umgebung getrennt werden soll (Spundwandkasten).

Spundwandkästen – Flexibler Einsatz und Mehrfachverwendung

Spundwandkästen kommen zum Einsatz bei Baustellen, die unterhalb des Grundwasserspiegels eingerichtet werden müssen. Nach Fertigstellung der Baustelle lassen sich die Spundwandprofile wieder einzeln ziehen und für die nächste Baumaßnahme rückgewinnen.

Fachseminar: Stahlspundwände – Neues für Planung und Anwendung

Jährlich veranstaltet das Stahl-Zentrum ein eintägiges Fachseminar an wechselnden Orten in Deutschland. In diesen Veranstaltungen stellen Fachleute aus Forschung, Lehre, Planung und Ausführung interessante Bauprojekte vor, die den vorbildlichen Einsatz von Stahlspundwänden demonstrieren.

Ziel der Veranstaltungen ist es, planenden, ausschreibenden und ausführenden Fachleuten Anregungen für zukünftige Projektlösungen zu vermitteln.

Die Vorträge werden vom Stahl-Zentrum zusammengefasst und veröffentlicht.