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Kunstausstellungen

Mai - September 2016
Upcycling-Objekte aus Edelstahl von Konstanze Ziemke-Jerrentrup | Essen

stahl-blog.de

Beitrag über die Stahlskulptur am Neubau der BND-Zentrale in Berlin

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Stahl im Alltag

Stahl überall

Wie sähe unsere Welt aus, gäbe es keinen Stahl? Dieser Werkstoff ist Teil unseres Lebens und begleitet uns durch den Tag, im Bad, in der Küche, bei der Arbeit und in der Freizeit. Manchmal begegnet er uns sogar als Kunst. Stahl ist aus unserem Leben nicht wegzudenken.

Duschfläche aus Stahl

Der Strom, der morgens den Elektrowecker klingeln lässt, wird in höchst effizienten Kraftwerksturbinen aus Stahl erzeugt, die Duschtasse im Bad ist aus Stahl, das Besteck, die Töpfe, das Waschbecken in der Küche ebenso, das Auto zum größten Teil auch. Der Werkstoff gibt unendlich vielen Gegenständen unseres täglichen Lebens Form und Funktion.

Stahl in der Arbeitswelt

Unsere Arbeitswelt ist durch Stahl geprägt – Maschinen, Werkzeuge, Anlagen. Selbst wenn nicht alles aus Stahl ist, ohne diesen Werkstoff ist Alles nichts: Holz und Stein wird mit Sägeblättern aus Stahl geschnitten, Kunststoffe und andere Metalle in Formen aus Stahl gespritzt oder gepresst. Selbst dort, wo er nicht zu sehen ist, sorgt Stahl für langes Leben und Sicherheit: zum Beispiel im Beton eleganter Hochhäuser und Brücken.

Stahl: Auch nach der Arbeit unverzichtbar

Feuerstelle Fireplate

Die Feuerstelle eignet sich auch zum Grillen.
(Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

Wenn nach getaner Arbeit im Haus oder im Garten gearbeitet wird, kommen Werkzeuge aus Stahl zum Einsatz. Auch der Grill und das Grillbesteck sind aus diesem Werkstoff.

Überlebenskünstler Stahl

Architekten, Designer und Ingenieure arbeiten gern mit diesem Material, weil es preiswert, leistungsfähig, einfach zu formen und zu fügen sowie universell einsetzbar ist. Je nach Verarbeitung können Produkte aus Stahl äußerst langlebig sein. Die älteste Stahlbrücke führt beispielsweise seit über 230 Jahren über den Fluss Severn in Großbritannien.

Und wenn ein Gegenstand aus Stahl ausgedient hat, kann er ohne Qualitätsverlust recycelt werden, um dann etwas Neues zu machen – sozusagen eine unendliche Geschichte.

Kunst im Stahl-Zentrum

FANTASTIC METAL

 

img_5924Seit ungefähr sechs Jahren nimmt sich Gary Wieland dem Thema Altmetall in Verbindung mit Rost an. Das Besondere an seinen großformatigen Arbeiten ist dabei, dass er seine Leinwände auf eine ganz spezielle Weise grundiert: nämlich mit Eisenoxyd, also Rost! Auf diesem Untergrund malt der Künstler mit Acrylfarben fotorealistische Ansichten von metallischen Abfällen, sprich Schrott. Seine Werke zeigen beispielsweise zerdrückte Ölfässer, ineinandergeschobene Bleche, zerknautschte Einkaufswagen, gefaltete Gitter und verdrehte Metallstreben. Gary Wieland entwickelte in seinem Leben als Künstler eine diffizile, differenzierte und außerordentlich realistische Malweise. Die Ausstellung ist bis Mitte Januar im Stahl-Zentrum zu sehen.

nst Stahlkunst, Stahl Kunst