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Dr. Hans-Joachim Wieland
Geschäftsführer FOSTA

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Fax: +49 (0) 2 11-6707-840
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Statements

"Stahl ist nicht gleich Stahl. Wir brauchen den direkten Draht zu den Herstellern, Spezial­stähle kriegen wir nicht von chinesischen Anbietern, sondern nur im direkten Dialog."

Carl Martin Welcker,
Vize-Präsident des VDMA

Hintergrundmaterial

Neu Icon Gastbeitrag: Leichtbau beginnt mit Stahl

Neu Icon Interview : Viel Potenzial für massiven Leichtbau

Informationsbereich Technik und Bibliothek

Werkstofftechnik und -verarbeitung

Stahl – Konstruktionswerkstoff Nummer 1

Stahl ist einer der wichtigsten Konstruktionswerkstoffe und bildet die Basis für nachhaltiges und gesundes Leben sowie die Weiterentwicklung von Gesellschaften. Er ist einer der vielseitigsten Werkstoffe:

STAHL

  • widersteht den unterschiedlichsten Temperaturbelastungen, z.B. in Kraftwerken mit Temperaturen über 600°C, in Permafrostgebieten mit Temperaturen bis zu -50°C, in der Kryotechnik mit Temperaturen bis -272°C.
  • hält extremen Druckbelastungen zwischen 1 bar bis 350 bar stand, ja in automobilen Einspritzsystemen heute schon bis 3000 bar.
  • weist hohe Dauerfestigkeiten auf (halten auf „ewig“), hohe Betriebsfestigkeiten (halten für die vorgeschriebene Nutzungsdauer) und er ist kriechbeständig (halten bei erhöhten Temperaturen).
  • kann Festigkeiten bis zu 4.000 MPa erreichen (Steelcord).
  • Weist eine vielfältige Verarbeitbarkeit auf, dazu zählt Umformbarkeit (walzen, schmieden, ziehen / kalt, halbwarm, warm), Fügbarkeit (u. a. Schweißen, Kleben, mechanisches Fügen)
  • ist korrosions- und verschleißbeständig (aufgrund der Legierung oder der Oberflächenbehandlung) und dennoch gut zerspanbar.
  • ist wirtschaftlich und nahezu zu 100 Prozent recycelbar.
  • erfüllt hohe Anforderungen an Gesundheit, Sicherheit und Umwelt.

Die Stahlindustrie hält für alle Anforderungen und deren Kombinationen eine Vielzahl von angepassten Stahlsorten bereit. In Europa sind derzeit rund 2400 Stahlsorten genormt und registriert. Sie werden ständig weiterentwickelt und an neue Anforderungskombinationen angepasst. So werden jährlich durchschnittlich ein bis zwei Prozent neue Stähle aufgenommen und etwa zehn Prozent in ihren chemischen Zusammensetzungen angepasst. Hinzu kommt eine Vielzahl von Varianten dieser registrierten Stahlsorten, die für ganz spezielle Kundenanforderungen gezielt eingestellt werden (z. B. sehr hoher Reinheitsgrad).

„Ohne Stahl geht es nicht!“

  • Ohne Stahl gäbe es keine Strangpressprofile aus Aluminium.
  • Ohne Stahl gäbe es keine Massen-Kunststoff-Spritzgussteile.
  • Die Eisenbahn wäre ohne Stahl nicht denkbar (Schienen) und auch in der Luft- und Raumfahrt ist Stahl unverzichtbar (z.B. Landebeine von Flugzeugen).
  • Ein Normalautomobil besteht nach wie vor zu ca. 60% aus Stahl.
  • Exploration und Transport von Energieträgern wäre ohne Stahl nicht möglich.

Hochfeste, höchstfeste Stähle für Feinblech und Grobblech, Edelbaustähle wie Vergütungsstähle, Werkzeugstähle, Einsatzstähle, Wälzlagerstähle, nichtrostende Stähle, warmfeste und hochwarmfeste Stähle, Schienenstähle, allgemeine Baustähle usw. stehen für die vielfältigsten industriellen und privaten Anwendungen in höchster Qualität zur Verfügung.