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Ansprechpartner

Dipl.-Kfm.
Tobias Aldenhoff

Leiter
Außenhandel, Beschaffung und Betriebswirtschaft

Tel.: +49 (0) 2 11-6707-641
Fax: +49 (0) 2 11-6707-862
E-Mail: hier klicken

Daten und Fakten

Im Bereich Statistiken finden Sie zahlreiche Daten und Fakten zum deutschen Stahlaußenhandel

Hintergrundmaterial

Neu Icon Fairer und freier Handel - Positionen der Stahlindustrie in Deutschland zum Außenhandel


Positionspapier der IndustrieAllianz für fairen Handel: "China - Keine vorschnelle Zuerkennung des Marktwirtschaftsstatus"

Studien

Die volkswirtschaftliche Bedeutung einer Grundstoff-
industrie am Beispiel der Stahlindustrie (RWI)

Die Stahlindustrie in Deutschland „Rückgrat des Industriestandorts Deutschland“ (booz&co.)

Links

Außenhandel

Wichtige Basis für den Erfolg der Stahlindustrie

Der Außenhandel ist für die Stahlindustrie von großer Bedeutung. Durch den massiven Ausbau der Marktanteile von Drittland-Anbietern ist die Stahlindustrie in Deutschland jedoch einem ungleichen Wettbewerb ausgesetzt. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl setzt sich daher für den Erhalt von Handelsschutzinstrumenten ein.

Zahlen und Fakten zum Stahlaußenhandel

Der Außenhandel ist ein wesentlicher Eckpfeiler für den konjunkturellen Erfolg der Stahlindustrie. Insgesamt exportierte Deutschland im vergangenen Jahr rund 23 Mio. Tonnen Walzstahl. Drei Viertel des Stahlaußenhandels Deutschlands entfallen auf den Handel innerhalb der EU. Beim Vergleich der Ein- und Ausfuhren von Stahl ist die Bilanz positiv: Die Stahlindustrie in Deutschland exportierte im Jahr 2012 knapp eine Mio. Tonnen mehr als sie importierte.

Die Wettbewerbsintensität nimmt zu

Allerdings nimmt die Wettbewerbsintensität auf den Märkten weiter zu. Gerade der deutsche Markt ist aufgrund der vergleichsweise soliden Lage der verarbeitenden Branchen immer stärker umkämpft. Wachsende Überkapazitäten in vielen Regionen der Welt verstärken diesen Trend. Darüber hinaus können insbesondere Drittlands-Anbieter ihre Anteile beispielsweise durch Dumpingpraktiken massiv in Europa ausbauen.

Die Stahlindustrie braucht offene Märkte

Protektionismus_Stahl_weltweitMit wachsendem Wettbewerbsdruck erhöhen viele Drittländer ihre Anstrengungen, ihrer heimischen Stahlindustrie künstliche Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Beispiele für diesen zunehmenden Protektionismus sind gezielte Importzölle, Importlizenzsysteme oder Bevorzugung heimischer Produzenten bei öffentlicher Auftragsvergabe. Vor allem aufstrebende Industriestaaten wie China oder Indien treten dabei besonders hervor. Die Stahlindustrie in Deutschland richtet sich entschieden gegen solche Maßnahmen, die für sie eine doppelte Belastung darstellen. Es werden nicht nur ihre eigenen Exporte in Drittländer erschwert, sondern es droht eine zunehmende Umleitung von Handelsströmen in die EU.

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl setzt sich für den Erhalt von Handelsschutzinstrumenten ein. Nur Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen bieten die einzige Möglichkeit, den offenen EU-Markt vor Preisdumping zu schützen.