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Dr. Martin Theuringer
Leiter Wirtschaft

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Hintergrundmaterial

Medieninformation: Rohstahlproduktion im
März 2017

Medieninformation: Stahlkonjunktur zum Jahresbeginn 2017

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Konjunktur

Aktuelle Einschätzung der Konjunktur

Monatlicher Kommentar zur Rohstahlproduktion

März 2017

Die Rohstahlerzeugung in Deutschland ist im März um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 3,9 Millionen Tonnen gewachsen. Die Produktion lag im ersten Quartal 2017 knapp 2 Prozent über der des Vorjahres. Die Stahlmengenkonjunktur hat somit ihren moderaten Erholungskurs fortgesetzt, der durch die Auftragseingangs-entwicklung im abgelaufenen Jahr vorgezeichnet war.

Jan bis Berichtsmonat
Erzeugnis Berichtsmonat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­monat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­zeitraum
Rohstahl gesamt Mrz 17 3.882 1,9% 10.980 1,8%
Oxygenstahl Feb 17 2.313 1,0% 4.948 0,8%
Elektrostahl Feb 17 1.138 5,8% 2.150 4,3%
Rohstahl gesamt Feb 17 3.451 2,5% 7.098 1,8%
Roheisen Feb 17 2.215 3,1% 4.656 1,2%
Warmgewalzte Stahlerzeugnisse Feb 17 2.992 3,3% 3.130 4,6%
dav. Flach Feb 17 1.932 6,5% 4.047 5,9%
dav. Lang Feb 17 1.060 -2,0% 2.076 2,1%

 

Vierteljährlicher Kommentar zu den Auftragseingängen in der Stahlindustrie

Stabilisierungskurs beim Auftragseingang setzt sich fort – Unsicherheiten bleiben groß

Die Auftragseingänge Walzstahl haben auch im Schlussquartal 2016 ihren Stabilisierungskurs fortgesetzt. Im letzten Jahresviertel legten sie gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent zu. Das starke Plus bei den Auftragsbeständen im Dezember gleicht die Delle des Vorjahresmonats aus.

Die jüngsten Daten zum Auftragseingang stützen die Einschätzung, dass sich die Stahlmengenkonjunktur auf einem moderaten Erholungskurs befindet. Die ungelöste Strukturkrise und wachsende Protektionismustendenzen in der globalen Stahlindustrie sowie der anhaltend hohe Importdruck in der Europäischen Union bleiben gleichwohl als zentrale konjunkturelle Risikofaktoren vorherrschend. Die Stahlindustrie in Deutschland startet zwar mit einer verbesserten Auftragslage in das neue Jahr – allerdings belastet mit einer erheblichen konjunkturellen Unsicherheit.