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Dr. Martin Theuringer
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Hintergrundmaterial

Medieninformation: Rohstahlproduktion im
Mai 2017

Medieninformation: Stahlkonjunktur zum Frühjahr 2017

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Konjunktur

Aktuelle Einschätzung der Konjunktur

Monatlicher Kommentar zur Rohstahlproduktion

Mai 2017

Die Rohstahlerzeugung in Deutschland ist im Mai gegenüber einem allerdings sehr hohen Vorjahresmonat um rund 1 Prozent auf 3,8 Millionen Tonnen gesunken. In den ersten fünf Monaten ist die Produktion moderat aufwärtsgerichtet (+ 2 Prozent). Die Entwicklung der Rohstahlproduktion spiegelt damit die bislang robuste Entwicklung der stahlverarbeitenden Branchen in Deutschland und der EU im bisherigen Jahresverlauf wider.

Jan bis Berichtsmonat
Erzeugnis Berichtsmonat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­monat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­zeitraum
Rohstahl gesamt Mai 17 3.801 -1,4% 18.618 2,3%
Oxygenstahl Apr 17 2.660 7,4% 10.345 2,3%
Elektrostahl Apr 17 1.181 9,5% 4.472 5,9%
Rohstahl gesamt Apr 17 3.841 8,1% 14.817 3,4%
Roheisen Apr 17 2.422 5,8% 9.476 0,7%
Warmgewalzte Stahlerzeugnisse Apr 17 3.261 -0,3% 12.773 3,6%
dav. Flach Apr 17 2.151 1,0% 8.377 4,0%
dav. Lang Apr 17 1.110 -2,8% 4.396 3,0%

 

Vierteljährlicher Kommentar zu den Auftragseingängen in der Stahlindustrie

Auftragseingang leicht gesunken – Auftragsbestände auf solidem Niveau

Die Auftragseingänge Walzstahl konnten im ersten Quartal 2017 das Niveau des Vorjahres nicht halten und sind leicht gegenüber einem allerdings hohen Vorjahreslevel um 1 Prozent zurückgegangen. Moderat nachlassenden Bestellungen aus dem Inland sowie dem EU-Ausland standen dabei kräftige Zuwächse aus dritten Ländern gegenüber. Mit über 10 Millionen Tonnen fiel der Auftragseingang trotz des leichten Rückgangs zu Jahresbeginn jedoch überdurchschnittlich hoch aus. Zudem übersteigen die Auftragsbestände zum Ende des ersten Quartals ihren Vorjahreswert.

Insgesamt deuten die Daten somit auf eine solide Auftragslage hin. Das Spannungsfeld einer vordergründig stabilen Stahlmengenkonjunktur auf der einen Seite, abgestützt durch die feste Verfassung wichtiger stahlverarbeitender Branchen, sowie eines strukturell schwierigen Umfelds in der globalen Stahlindustrie auf der anderen Seite, bleibt jedoch bestehen. So ist die Importsituation auf dem europäischen Stahlmarkt unverändert angespannt und gefährdet eine nachhaltige Erholung der Stahlkonjunktur.