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Dr. Martin Theuringer
Leiter Wirtschaft

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Hintergrundmaterial

Medieninformation: Rohstahlproduktion im
Januar 2017

Medieninformation: Stahlkonjunktur zum Jahresbeginn 2017

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Konjunktur

Aktuelle Einschätzung der Konjunktur

Monatlicher Kommentar zur Rohstahlproduktion

Januar 2017

Die Rohstahlerzeugung in Deutschland ist im Januar um gut 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 3,6 Millionen Tonnen gewachsen. Mit dem zweiten Anstieg in Folge scheint die Produktion nun auf einen moderaten Aufwärtstrend eingeschwenkt zu sein, der durch den Auftragseingang der letzten Monate bereits vorgezeichnet war.

Jan bis Berichtsmonat
Erzeugnis Berichtsmonat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­monat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­zeitraum
Rohstahl gesamt Jan 17 3.649 1,2% 3.649 1,2%
Oxygenstahl Dez 16 2.417 5,2% 29.486 -1,9%
Elektrostahl Dez 16 812 17,9% 12.594 -0,2%
Rohstahl gesamt Dez 16 3.229 8,2% 42.080 -1,4%
Roheisen Dez 16 2.238 4,1% 27.270 -2,1%
Warmgewalzte Stahlerzeugnisse Dez 16 2.632 12,6% 36.558 0,0%
dav. Flach Dez 16 1.926 18,6% 24.175 1,5%
dav. Lang Dez 16 706 -1,1% 12.382 -2,7%

 

Vierteljährlicher Kommentar zu den Auftragseingängen in der Stahlindustrie

Stabilisierungskurs beim Auftragseingang setzt sich fort – Unsicherheiten bleiben groß

Die Auftragseingänge Walzstahl haben auch im Schlussquartal 2016 ihren Stabilisierungskurs fortgesetzt. Im letzten Jahresviertel legten sie gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent zu. Das starke Plus bei den Auftragsbeständen im Dezember gleicht die Delle des Vorjahresmonats aus.

Die jüngsten Daten zum Auftragseingang stützen die Einschätzung, dass sich die Stahlmengenkonjunktur auf einem moderaten Erholungskurs befindet. Die ungelöste Strukturkrise und wachsende Protektionismustendenzen in der globalen Stahlindustrie sowie der anhaltend hohe Importdruck in der Europäischen Union bleiben gleichwohl als zentrale konjunkturelle Risikofaktoren vorherrschend. Die Stahlindustrie in Deutschland startet zwar mit einer verbesserten Auftragslage in das neue Jahr – allerdings belastet mit einer erheblichen konjunkturellen Unsicherheit.