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Hintergrundmaterial

Medieninformation: Rohstahlproduktion im
Juli 2017

Medieninformation: Stahlkonjunktur zum Sommer 2017

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Konjunktur

Aktuelle Einschätzung der Konjunktur

Monatlicher Kommentar zur Rohstahlproduktion

Juli 2017

Die Rohstahlerzeugung in Deutschland ist im Juli gegenüber dem allerdings schwachen Vorjahresmonat um knapp 4 Prozent auf 3,5 Millionen Tonnen gestiegen. Zuvor war sie zwei Monate in Folge rückläufig. Insgesamt entwickelt sich die Produktion weitgehend stabil. In den ersten sieben Monaten wird der Vergleichszeitraum des Vorjahres um zwei 2 Prozent überschritten.

Jan bis Berichtsmonat
Erzeugnis Berichtsmonat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­monat in Tsd t Veränderung zum Vorjahres­zeitraum
Rohstahl gesamt Juli 17 3.514 3,6% 25.734 1,9%
Oxygenstahl Jun 17 2.477 -0,7% 15.406 0,6%
Elektrostahl Jun 17 1.126 -3,9% 6.814 4,2%
Rohstahl gesamt Jun 17 3.603 -1,7% 22.220 1,7%
Roheisen Jun 17 2.266 -1,3% 14.127 -0,4%
Warmgewalzte Stahlerzeugnisse Jun 17 3.157 -3,4% 19.339 2,9%
dav. Flach Jun 17 2.040 0,7% 12.629 3,8%
dav. Lang Jun 17 1.117 -10,1% 6.710 1,3%

 

Stahlkonjunktur zum Sommer 2017

Walzstahlbestellungen gaben im zweiten Quartal nach

Die Auftragseingänge Walzstahl haben im zweiten Quartal an Fahrt verloren: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen sie um 12 Prozent ab, bedingt vor allem durch rückläufige Bestellungen aus dem Inland und der EU. Die erste Jahreshälfte verzeichnet insgesamt ein Minus von 6 Prozent. Die Auftragsbestände zur Jahresmitte lagen ebenfalls unter dem Level von Juni 2016. Mit 9 Millionen Tonnen befanden sie sich jedoch auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau.

Angesichts der guten Konjunktur bei den wichtigsten Stahlverarbeitenden Branchen ist der Rückgang bei den Walzstahlbestellungen im zweiten Quartal in erheblichem Maße auf lagerzyklische Entwicklungen zurückzuführen. Hinzu kommt ein anhaltend hoher Importdruck in der EU. Der Dämpfer bei den Auftragseingängen weist somit auch auf die noch immer als fragil zu bewertende Erholung der Stahlkonjunktur in einem weiterhin unsicheren außenwirtschaftlichen Umfeld hin.