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Ansprechpartner

Dr. Martin Theuringer
Leiter Wirtschaft

Tel.: +49 (0) 2 11-6707-105
Fax: +49 (0) 2 11-6707-104
E-Mail: hier klicken

Statements

„Wir kämpfen um unsere Existenz. Trotz Produktivität und hoch anspruchsvollen Produkten sind wir durch die EU-
Wirtschaftskrise und die staatlichen Zusatzkosten gefährdet.“

Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann,
Vorsitzender des Vorstandes der Salzgitter AG

„Stahl ist ein Hightech-Produkt und steht am Anfang der Wert­schöpfung - doch wenn sich ein Glied löst, verliert mittelfristig die gesamte Wertschöpf­ungskette.“

Günther Oettinger,
EU-Kommissar für Energie

Studien

Die volkswirtschaftliche Bedeutung einer Grundstoff-
industrie am Beispiel der Stahlindustrie (RWI)

Die Stahlindustrie in Deutschland „Rückgrat des Industriestandorts Deutschland“ (booz&co.)

Links

Wirtschaftspolitik

Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Stahlindustrie

Wirtschaftspolitik bezeichnet politische Maßnahmen innerhalb einer Volkswirtschaft zur Regulierung und Gestaltung des Handlungsrahmens für die verschiedenen Akteure. Staatliche Wirtschaftspolitik hat vier zentrale Ziele: Hoher Beschäftigungsstand, stabiles Preisniveau, Wirtschaftswachstum und das außenwirtschaftliche Gleichgewicht, deren Erreichen durch ordnungs- und prozesspolitische Maßnahmen versucht wird.

Wirtschaftspolitik – das große Ganze im Blick

Auf die größten stahlintensiven Branchen entfallen knapp 4 Mio. Beschäftigte und damit mehr als die Hälfte der Industriearbeitsplätze in Deutschland.

Auf die größten stahlintensiven Branchen entfallen knapp 4 Mio. Beschäftigte und damit mehr als die Hälfte der Industriearbeitsplätze in Deutschland.

Motor der deutschen Wirtschaft ist die Industrie, die mit ihrer Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Exportstärke maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands beiträgt. Als zentraler Wirtschaftssektor ist die Industrie von wirtschafts-, wie auch industriepolitischen Maßnahmen durch Bund und EU betroffen. Mit rund vier Millionen Arbeitsplätzen in stahlintensiven Industrien trägt Stahl zum Beschäftigungsstand in Deutschland bei. Mit einer jährlichen Produktion von 43 Millionen Tonnen Rohstahl ist die Stahlindustrie in Deutschland mit großem Abstand der wichtigste Werkstofflieferant für zahlreiche Schlüsselsektoren wie etwa die Automobil- und Elektroindustrie oder dem Maschinenbau. In enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden schafft die Stahlindustrie in Deutschland die Grundlagen für technischen Fortschritt, beispielsweise im Bereich Klimaschutz.

Auch das wirtschaftliche Wachstum Deutschlands nach der Wirtschafts- und Finanzkrise ist vor allem auf einen eng vernetzten industriellen Wertschöpfungsverbund zurückzuführen. Um dieses Wachstum in Deutschland und Europa zukünftig zu sichern, sind politische Rahmenbedingungen notwendig, die die Investitionsperspektiven der Industrie nicht verkürzen. Das ist jedoch aktuell insbesondere für energieintensive Industrien in Deutschland nicht der Fall. So führen beispielsweise hohe Energiekosten infolge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes oder notwendige Kauf von CO2-Zertifikaten im Rahmen des EU-Emissionsrechtehandels zu Wettbewerbsnachteilen im internationalen Vergleich.