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Oberschlesien – Eine Montanregion im Wandel

August
16.

Stahlinstitut VDEh – Tagung des Geschichtsausschusses

Die Entstehung und Entwicklung der Montanindustrie in Oberschlesien gehört zu den interessantesten Vorgängen der Wirtschaftsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts in Europa, geprägt u.a. von Adelsfamilien, die sich schrittweise von Feudalgeschlechtern zu Industrieunternehmern umbildeten. Zahlreiche Persönlichkeiten wie z.B. Guido Henckel von Donnersmarck, Friedrich Anton von Heynitz, Friedrich Wilhelm von Reden aber auch Ingenieure wie John Baildon hinterließen in der Region ihre Spuren. Technikgeschichtlich ist Oberschlesien für den ersten Kokshochofen in Kontinentaleuropa, betrieben von der Königlichen Hütte zu Gleiwitz, und seinen Eisenkunstguss bekannt. Heute wird die Montanregion durch das Unternehmen ArcelorMittal aber auch durch neue mittelständische Unternehmen wie die BGH Edelstahl Katowice geprägt.

Wie gewohnt werden sich Vortragsveranstaltungen mit Exkursionen zu technikgeschichtlichen Stätten und Besichtigungen aktueller Produktionsstätten abwechseln.

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Datum: 16. – 19. August 2017
Ort: Katowice, Polen
Programm und weitere Informationen