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6 Prozent mehr Ausbildungsplätze in der Stahlindustrie Gegenwärtig drohen Teile der Bundesregierung mit einer Ausbildungsumlage. In einen Fonds sollen die Unternehmen einzahlen, die zu wenig Ausbildungsplätze anbieten. "Eine Ausbildungsumlage wäre teuer, bürokratisch und kontraproduktiv", warnt der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Professor Dr.-Ing. Dieter Ameling. Die dadurch erhöhten Lohnnebenkosten schadeten der Wettbewerbsfähigkeit. Außerdem würde das Umlagemodell die bisherigen Leistungen der Stahlindustrie nicht berücksichtigen, so Ameling. Er bezweifelte, dass ein Ausbildungsfonds eine Garantie für mehr Ausbildungsplätze sei. "Die Stahlindustrie kann nur dann weiterhin in die Ausbildung investieren, wenn Voraussetzungen wie eine entlastete Bürokratie und das bewährte duale Berufsausbildungssystem gegeben sind", sagte Ameling. Das ausführliche Positionspapier der Wirtschaftsvereinigung Stahl steht im Internet unter http://www.stahl-online.de/bildung_und_beruf/Ausbildung2003.pdf zur Verfügung. |







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