Konkurrenz aus Russland
16.07.2012
Russland werde sich zu einem mächtigen Konkurrenten entwickeln, so Dr. Karlheinz Blessing, Vorstandschef der Dillinger Hütte. Die russischen Stahlunternehmen könnten preiswerter produzieren, denn die Transportwege seien kürzer als bei den asiatischen Wettbewerbern, die Umweltauflagen für die Stahlproduktion niedriger, und sie würden über eigene Erz- und Kohlereserven verfügen. Durch den WTO-Beitritt Russlands würden die bisherigen Mengenbeschränkungen bei Exporten in die Länder der EU wegfallen. Dies könnte besonders die Anbieter von Massenstahl für die Bauindustrie treffen. Spezialisten in den lukrativen Nischenmärkten seien dagegen nicht betroffen, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl.
(welt.de 13.07.12 und Die Welt 14.07.12)
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