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Auto-Leichtbau mit Stahl

11.09.2012

Jan Kiele von der TU Dresden arbeitet mit ThyssenKrupp gemeinsam an einer neuen Materialklasse, die im Elektrofahrzeug eingesetzt werden soll. Zur sogenannten Stahl-Kohlefaser-Verbundbauweise gehört ein Sandwich aus 2 hauchdünnen Stahllagen mit einem Karbonkern dazwischen. Ein solches Blech lässt sich, wie erste Versuche zeigen, auf gewöhnlichen Presswerkzeugen in die gewünschte Form bringen und ist dennoch 35 % leichter als heutige Stahlbleche. Auf einen Stahlrahmen mit Kunststoffbeplankung setzt dagegen Streetscooter, eine Ausgründung aus der TH Aachen. Ziel sei es, preisgünstige Elektrofahrzeuge anzubieten. Derzeit sparen Kohlefaser-Bauteile zwar etwa die Hälfte des Gewichts, sind dafür aber mindestens um den Faktor 5 teurer als diejenigen aus Stahl. (FAZ 11.09.12)



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