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 Stahl im Alltag

"Edelstahl Rostfrei hat den Vorteil, dass er keinerlei Geschmacksveränderungen bewirkt", beschreibt Hans-Peter Engels, Chefkoch und Geschäftsführer des Restaurants Jagdschlösschen in Bad Iburg, die Vorzüge. "Mit Stahltöpfen können wir die Hitze genau dosieren". So verfüge das harte Material über eine hohe Belastbarkeit und sei extrem kratzfest. Die gute Wärmeverteilung sei gerade am Herd zur Zubereitung von kulinarischen Köstlichkeiten ein wesentlicher Vorteil. Für Engels kommt ein anderes Material als Stahl kaum in Betracht: "Für eine Profi-Küche hat Plastik hat einfach eine zu kurze Lebensdauer. Aluminiumtöpfe sind grundsätzlich verboten. Bei Kupfer müsste regelmäßig die Innenbeschichtung erneuert werden, da das Metall sonst gesundheitsschädliche Stoffe abgibt. Und bei Holz besteht immer die Gefahr von Keimentwicklung", so der Küchenprofi. Außerdem schätzt Dieter Müller nicht rostenden Edelstahl bei Töpfen, "weil das Material einfach schön aussieht!" Und auch wenn man es nicht sieht: Selbst im klassischen Nudelholz ist Stahl. "Im Inneren eines guten Nudelholzes ist ein Stahlkugellager, das die Lauffähigkeit verbessert", weiß Engels.

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Der Trend zum Stahl in der Küche hat inzwischen auch den Privathaushalt erreicht: Immer mehr Hobby-Köche lieben das Werkzeug der Profis. Edle Messer sind gerade für die zunehmende Zahl der kochenden Männer ein Muss. Als der Spaghetti-Tester mit dem Stahl-Innovationspreis ausgezeichnet wurde, war er binnen kürzester Zeit ausverkauft. Kühlschränke aus Edelstahl sind der neuste Schrei. Töpfe aus diesem Material helfen dem Koch-Laien, indem sie das Anbrennen verhindern: Der Topfboden liegt immer gerade auf der Herdplatte auf. Noch dazu lässt sich das Material aufgrund seiner Porendichte problemlos reinigen. Hygiene pur. Das weiß natürlich auch die Hausfrau zu schätzen.
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