


| Energie- und Klimapolitik |
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Lesen Sie auch |
>>> Energiewirtschaft in der Stahlindustrie | |
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| Emissionshandel |
| Seit dem 25. Juni 2009 ist die Richtlinie zur Novellierung des Emissionshandels für den Zeitraum ab 2013 in Kraft. Die Stahlindustrie in Deutschland hält das darin eingeführte Grundprinzip der Versteigerung auch für die Industrie für wirtschaftspolitisch falsch, bewertet die getroffene Regelung für Ausnahmen im Rahmen von Carbon Leakage aber als grundsätzliche Schritte in die richtige Richtung. Ganz wesentlich wird das Ergebnis allerdings durch die absehbar überzogenen Minderungsanforderungen für die Stahlindustrie getrübt. Stellungnahme der Wirtschaftsvereinigung Stahl zur Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 2003/87/EG zwecks Verbesserung und Ausweitung des EU-Systems für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten vom 23.01.2009 Gemeinsames Positionspapier von IG Metall und Wirtschaftsvereinigung Stahl zur Revision der EU-Emissionshandels-Richtlinie ab 2013 vom 01.10.2008 Gemeinsame Erklärung der energieintensiven Industrien in Deutschland vom 01.10.08 Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrien in Deutschland gefährdet |
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| EEFA-Studie |
| Die Verbände und Unternehmen der energieintensiven Industrien haben bei der EEFA eine Studie „Klimavorsorge, Wettbewerbsfähigkeit und die Effizienz der Instrumenten- und Technikwahl" in Auftrag gegeben, in der unterschiedliche Strategien zum Stromerzeugungsmix und ihre volkswirtschaftlichen Kosten untersucht werden. Demnach kostet die Klimavorsorge 45 Milliarden Euro bis 2030, wenn die Kernenergie weiter genutzt, der Ausbau erneuerbarer Energiequellen nicht länger staatlich subventioniert würde und zudem in größerem Umfang Emissionsminderungsprojekte im Ausland genutzt werden. Die Strategie, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf 25 Prozent auszubauen und zugleich aus der Kernenergie auszusteigen, belastet die deutsche Volkswirtschaft hingegen mit 175 Milliarden Euro bis 2030. |
| >>> EEFA-Endbericht August 2007 |
| >>> EEFA-Studie (Zusammenfassung) |
| McKinsey-Studie des BDI |
| Die Studie der Unternehmensberatung McKinsey zu den Kosten und Potenzialen der Vermeidung von Treibhausgasemissionen im Auftrag des BDI in Deutschland zeigt, dass eine nationale Treibhausgasminderung um 40 Prozent bis 2020 wirtschaftlich nicht machbar ist. Die Potenziale in der Stahlindustrie sind zwar gering, da hohe Kosten für Maßnahmen zur Vermeidung von CO2 im globalen Wettbewerb nicht mit dem Stahlpreis an den Kunden weiter gegeben werden können. Die Stahlindustrie steht aber uneingeschränkt hinter dem Angebot des BDI zur Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und ist zu Gesprächen über das Machbare bereit. |
| >>> Kosten und Potential der Vermeidung von Treihausgasemissionen in Deutschland |
| >>> Sektorbericht Industrie |
| Selbstverpflichtung der Stahlindustrie zur Klimavorsorge |
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Bisher wird der Erfolg der Selbstverpflichtung zur Klimavorsorge der Stahlindustrie in Deutschland anhand ihrer CO2-Emission bezogen auf die Rohstahlerzeugung gemessen. Demnach hat die Stahlindustrie ihre spezifischen CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 14,0 % von 1,594 t CO2/t Rohstahl auf 1,371 t CO2/t Rohstahl in 2008 verringert.
Dabei werden allerdings die tatsächlich erzielten Minderungen in der Stahlindustrie nicht vollständig erfasst. Dies liegt daran, dass die CO2-Emissionen lediglich auf die Rohstahlerzeugung bezogen werden, obwohl sie nicht nur aus dem Reduktionsmittel- und Energieeinsatz für die Rohstahlerzeugung ermittelt werden, sondern auch aus dem Energieverbrauch der Weiterverarbeitung des Rohstahls sowie des importierten Halbzeugs. Bezieht man die CO2-Emissionen hingegen auf den gesamten Bereich ihrer Entstehung, wie warmgewalzte Stahlfertigprodukte, nahtlose Stahlrohre und Schmiedefertigerzeugnisse, kommt auch für den Bereich der Weiterverarbeitung die Effizienzsteigerung zum Tragen. Diese ist durch die Steigerung des Stranggießanteils und der Verringerung des Aufkommens von Kreislaufschrott gekennzeichnet. Damit konnte das Eisenausbringen während der letzten Jahre kontinuierlich von 85 % im Jahr 1990 auf 90 % im Jahr 2008 gesteigert werden. Das bedeutet, dass je Tonne Fertigprodukt weniger Eisen benötigt wird und somit weniger CO2-Emissionen entstehen. Folgerichtig verringern sich die spezifischen CO2-Emissionen in Bezug auf die Stahlfertigprodukte stärker als in Bezug auf die Rohstahlproduktion - nämlich um 21,4 % von 1,891 t CO2/t im Jahr 1990 auf 1,486 CO2/t im Jahr 2008. |
| >>> 8. CO2-Monitoring-Fortschrittsbericht (2008) |
| >>> 7. CO2-Monitoring-Fortschrittsbericht (2005 - 2007) |
| >>> 6. CO2-Monitoring-Fortschrittsbericht (2003 - 2005) |
| >>> 5. CO2-Monitoring-Fortschrittsbericht (2000 - 2003) |









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