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Weitere Infos |
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Stahl in Zahlen |
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| Statistische Publikationen |
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| Hier finden Sie die wesentlichen Daten und Fakten zu Stahlerzeugung, Stahl-Außenhandel, Umsatzentwicklung und Beschäftigten und viele weitere Statistiken auf einen Blick. |
| Stahlerzeugung in Deutschland (Standorte) |
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| Berichte |
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| Entwicklung der monatlichen Rohstahlerzeugung in Deutschland |
| Stahlerzeugung in Ostdeutschland |
| Die größten Stahlerzeuger in Deutschland |
| Rohstahlerzeugung nach Verfahren |
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Rohstahl wird heute auf der Basis von flüssigem Roheisen im Oxygenstahlverfahren (LD-Konverter) und auf der Basis des Rohstoffes Schrott im Elektrostahlverfahren (Lichtbogenofen) erzeugt. Das Thomas-Verfahren und das Siemens-Martin (SM)-Verfahren zur Stahlerzeugung waren leistungsmäßig und in den zu erzielenden Stahleigenschaften nicht mehr konkurrenzfähig und für eine umweltfreundliche Entstaubung nicht geeignet. Bereits Anfang der 60er Jahre begann daher die Entwicklung der Oxygenstahlerzeugung. Der Anteil des Elektrostahlverfahrens wurde Mitte der 80er Jahre sukzessive ausgeweitet. |
| Produktion und Beschäftigung |
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Die deutsche Stahlindustrie hat in den letzten 40 Jahren enorme Anstrengungen unternommen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit stetig zu verbessern. Die Arbeitsproduktivität - gemessen als die spezifische Rohstahlproduktion in Tonnen je Beschäftigtem - stieg in diesem Zeitraum enorm. Spitzenwerte mit rund 500 t/B wurden 2007 und 2008 erreicht. Im Krisenjahr 2009 lag sie bei einer Größenordnung von 355 t/B. |
| Stranggussanteil an der Rohstahlerzeugung |
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Die Rationalisierungsbemühungen der deutschen Stahlindustrie drücken sich in der Steigerung der Arbeitsproduktivität aus. Bis zu Beginn der 90er Jahre fand eine Umgestaltung des produktionstechnischen Apparates statt: Moderne und kostengünstige Anlagen trugen ebenfalls zur Wettbewerbsverbesserung bei. Die Stranggießtechnologie war die Basisinnovation der Stahlerzeugung in den 70er Jahren. Heute werden nahezu 100 % der Rohstahlerzeugung im Strang vergossen. |
| Schrottbilanz |
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Stahlschrott ist ein wichtiger Rohstoff für die Stahlerzeugung. Nach einsatzgerechter Aufbereitung wird durch Recycling die uneingeschränkte Wiederverwendung des Werkstoffes Stahl erreicht. Nach einsatzgerechter Aufbereitung wird durch Recycling die uneingeschränkte Wiederverwendung des Werkstoffes Stahl erreicht. Da die Rohstahlproduktion in 2009 gegenüber den Vorjahren drastisch gesunken ist, war auch die Schrottverwendung auf entsprechend niedrigerem Niveau. |
| Deutscher Stahlaußenhandel |
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Die deutsche Stahlindustrie ist in die internationale Arbeitsteilung eingebunden. Aktuell wird rund 75 % des Außenhandelsgeschäftes innerhalb der EU abgewickelt. Die Einfuhren gingen gegenüber dem Vorjahr um knapp 40 % zurück, die Ausfuhren um fast 30 %. Auch die Drittlandimporte sind 2009 gegenüber den Vorjahren beachtlich zurückgegangen. Erstmals seit mehr als 50 Jahren wurde in den Jahren 2007 und 2008 kein Exportüberschuss bei den Walzstahlerzeugnissen erzielt. Der Exportüberschuss in 2009 resultiert vor allem aus dem Handel mit Ländern außerhalb der EU. |
| Deutschland: Markt Inlandslieferungen und Einfuhren |
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Im konjunkturellen Boomjahr 2007 zog der attraktive deutsche Markt auch mehr Lieferungen aus dem Ausland an. Durch die Rezession gingen die Einfuhren seit Ende 2008 drastisch zurück und lagen im Jahr 2009 ca. 39 % unter dem Vorjahresniveau. Der deutsche Markt wurde 2009 zu rund 56 % aus eigener Produktion versorgt. Der wesentliche Anteil der Importe stammte aus der übrigen EU, nur 11 % wurden von den Drittländern geliefert. Die größten Mengen der Importe aus Drittländern kamen aus den übrigen europäischen Länder, GUS, Asien und der NAFTA. |
| Deutschland Ausfuhren |
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| Umsatzentwicklung in der Stahlindustrie in Deutschland |
| Stahlerzeugung in der EU |
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| Entwicklung der monatlichen Rohstahlerzeugung in der EU-27 |
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Rohstahlproduktion im Juni bei 15,3 Mio t In der EU-27 haben die Stahlwerke im Juni 2010 15,3 Mio t Rohstahl produziert, das sind 35,7 % mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 wurden 90,0 Mio t Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Rohstahlproduktion um 44,6 % gestiegen. |
| Weltweite Stahlerzeugung |
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Die Eisenerzproduktion in der Welt konzentriert sich auf wenige Länder. Brasilien, Australien und China erbringen über die Hälfte der gesamten Förderung. Die weltweite Rohstahlerzeugung basiert zu zwei Drittel auf der Oxygenstahlroute. Diese hat in den letzten Jahren sukzessive die Erzeugung nach dem Siemens-Martinverfahren ersetzt. Der Anteil des Elektrostahls hat sich bei rund einem Drittel kaum verändert. Der Stranggussanteil liegt mittlerweile bei gut 90 %. Bei der Produktion warmgewalzter Stahlerzeugnisse liegt der Schwerpunkt bei den Flachprodukten. |
| Entwicklung der Weltrohstahlerzeugung |
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Rohstahlproduktion im Juni bei 118,8 Mio t Um 18,0 % auf 118,8 Mio t ist die Rohstahlproduktion der 66 Länder, die an den internationalen Stahlverband (worldsteel) berichten, im Juni 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 nahm die Weltrohstahlproduktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,9 % auf 705,8 Mio t zu. |
| Entwicklung der monatlichen Rohstahlerzeugung in China |
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Rohstahlproduktion im Juni bei 53,8 Mio t China erhöhte seine Rohstahlerzeugung im Juni 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,0 % auf 53,8 Mio t. In den ersten Halbjahr 2010 wurden 323,2 Mio t Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Rohstahlproduktion um 21,1 % gestiegen. |
| Weltrohstahlerzeugung nach Regionen |
| Stahlunternehmen |
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Die Globalisierung hat das Bild der Welt-Stahlindustrie in den vergangenen Jahren stark verändert und hat zu neuen Unternehmensdimensionen geführt. Große Impulse gingen dabei von den asiatischen Ländern aus. Durch die Fusion von Arcelor und Mittal Steel im Jahr 2007 ist ein internationalen Stahlkonzern entstanden, der mit Abstand die Nummer eins der Weltrangliste führt. Auf den Plätzen folgen Nippon Steel, Posco und JFE-Steel. Durch die Übernahme von Corus Anfang 2007 hat sich die indische Tata-Gruppe auf Platz fünf vorgeschoben. ThyssenKrupp Steel belegt Rang sechs. Der größte chinesische Stahlhersteller Baosteel erreichte 2008 Platz sieben. (jeweils gemessen am Stahlumsatz) |
| Weltweite Marktversorgung |
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Asien war 2009 mit einem Marktanteil von 68 % der größte Markt für Stahlfertigerzeugnisse in der Welt. China allein hält 48 % am Weltmarkt. Da die Marktversorgung pro Kopf in Asien nur rund die Hälfte der EU bzw. der USA ausmacht, dürfte hier in Zukunft noch weiteres Wachstum zu erwarten sein. Zweitgrößter Markt der Welt ist Europa (ohne GUS) mit einem Marktanteil von 13 % (EU-27 allein: 11 %), gefolgt von Amerika mit 10 % (USA allein: 5 %). |
| Welterzeugung 1970/2008 |
| Stahl ist unter den aufgeführten Substituten mit Abstand der mengenmäßig bedeutendste Werkstoff und hat in den vergangenen 30 Jahren sogar noch an Bedeutung gewonnen. Das ist vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der technische Fortschritt einen Rückgang der Stahlintensität stahlhaltiger Güter mit sich bringt, Ausdruck einer außerordentlichen Performance im Substitutionsgüter-Wettbewerb. Die Stahlindustrie hat sich vom Vormateriallieferanten zum Partner zahlreicher Stahlverarbeiter und Anbieter von High-tech Produkten bis hin zu maßgeschneiderten Komponenten entwickelt. Zusätzlich stellte die Produktion in hocheffizienten und damit kostengünstigen Anlagen jederzeit wettbewerbsfähige Preise sicher. |
| Als ausführliches Nachschlagewerk für Daten und Fakten zur Stahlindustrie empfehlen wir das Statistische Jahrbuch der Stahlindustrie (Inhaltsverzeichnis deutsch und englisch), das von der Wirtschaftsvereinigung Stahl herausgegeben wird. Es erscheint im Oktober eines Jahres und berichtet über die wichtigsten Kennzahlen der Stahlindustrie des Vorjahres und der Vergleichsjahre. Sie können es beim Verlag Stahleisen, annette.engels@stahleisen.de , unter der ISBN 978-3-514-00767-3 zum Preis von EURO 44,90 bestellen. In Form von Excel-Tabellen auf CD-ROM oder als E-mail Version (5 MB) kostet es EURO 70,20. Die neue Ausgabe 2009/2010 ist auch als pdf Datei via E-mail zum Preis von EURO 46,40 erhältlich. Die Preise verstehen sich einschl. Mwst. Sollten Sie nach Erscheinen des Statistischen Jahrbuchs im laufenden Jahr eine Aktualisierung einzelner Statistiken benötigen, wenden Sie sich bitte an gabriela.stramka@stahl-zentrum.de |
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