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 Rohstoffe, Beschaffung & Logistik

Eine sichere und kostengünstige Rohstoffversorgung ist für die Stahlindustrie von entscheidender Bedeutung. Hierzu zählen wir die lang- und kurzfristige Sicherstellung der Versorgung mit den wichtigsten Rohstoffen und Einsatzmaterialien der Stahlindustrie. Ebenfalls von großer Wichtigkeit sind Leistungsfähigkeit und Effizienz der für unsere Branche wichtigen Verkehrsträger Bahn, Binnenschiff und Lkw.

 

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 Rohstoffe und allgemeine Beschaffung
Die Stahlindustrie gehört zu den rohstoffintensiven Branchen. Die Sicherstellung einer bedarfsgerechten, d.h. mengenmäßig ausreichenden Versorgung sowie die Gewährleistung einer wettbewerbsfähigen und kostengünstigen Beschaffung der benötigten Rohstoffe sind demnach von entscheidender strategischer Bedeutung. Nähere Informationen zur Versorgungs- und Preissituation der einzelnen stahlspezifischen Einsatzstoffe haben wir hier für Sie zusammengestellt: 
MitEdel
Die Stahlindustrie benötigt eine langfristig orientierte und wettbewerbsgerechte Versorgung mit Rohstoffen

Die Stahlindustrie ist auf eine ausreichende, verlässliche und preisgünstige
Rohstoffversorgung angewiesen. Im Jahr 2008 wurden für die Stahlerzeugung in
Deutschland 41,2 Mio. t Eisenerz, 20,7 Mio. t Stahlschrott, 17,5 Mio. t Koks- und Einblaskohle (einschließlich Fremdkoks) und 2,5 Mio. t Legierungselemente eingesetzt.
 
Joint Venture BHP Billiton und Rio Tinto - Stellungnahme WV Stahl
 
Am 5. Juni 2009 haben die beiden Bergbau-Konzerne BHP Billiton und Rio Tinto eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach die Bildung eines 50:50 Joint Ventures geplant ist, in dem die Eisenerzaktivitäten der beiden Produzenten in Westaustralien zusammengeführt werden sollen. Der Zusammenschluss der australischen Erzproduktionen der weltweiten Nummer zwei und drei würde zu einer weiteren Zunahme der ohnehin schon immensen globalen Angebotskonzentration am Weltmarkt für Eisenerz führen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl wendet sich daher gegen das geplante Joint Venture und fordert die Europäische Kommission auf, eine Wettbewerbsprüfung einzuleiten. 

Positionspapier der Wirtschaftsvereinigung Stahl anlässlich der Konsultation der Europäischen Kommission zu nicht-energetischen Rohstoffen 

 Handelshemmnisse

Für eine sichere und kostengünstige Versorgung mit Rohstoffen ist ein freier Zugang zu den weltweiten Rohstoffquellen unerlässlich. Die Stahlindustrie beobachtet daher mit großer Sorge, dass die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten nicht mehr rein durch ökonomische Marktfaktoren (d.h. Angebot und Nachfrage sowie Explorationstätigkeit und Investitionen in Kapazitätsausweitungen im Bergbausektor), sondern verstärkt auch durch Handelshemmnisse beeinflusst wird. 


Bitte beachten Sie:
Eine Dokumentation zum aktuellen Stand bei diesem Thema befindet sich derzeit in Bearbeitung und wird demnächst auf dieser Seite veröffentlicht!
 

 Logistik

Die Produktion von Stahl ist sehr transportintensiv; die Zufuhr der Rohstoffe zum Werk, der Transport der Zwischenprodukte und der Abtransport der Fertigerzeugnisse erfordern eine leistungsfähige und kosteneffiziente Logistikkette. Die Stahlindustrie in Deutschland setzt hierbei gezielt auf ökologisch vorteilhafte Verkehrsträger:
2008 entfielen 52 % der Tonnage auf die Bahn, 28 % auf die Binnenschifffahrt und 20 % auf den Güterkraftverkehr. Jeder dieser drei Transportmodi ist für die Branche unverzichtbar.  

Modalsplit2007

Weitere Informationen zu den einzelnen Verkehrsträgern finden Sie unter den nachfolgenden Seiten:

Bahn

Binnenschiff

LKW


 

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