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| Arbeitssicherheit
Auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter ist ein Unternehmensziel. Deshalb engagieren sich die Stahlunternehmen mit zahlreichen Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Belastungen. Die Erfolge spiegeln sich wider in den Indikatoren zum Arbeitsschutz, den rückläufigen Fehlzeiten, in der Motivation der Mitarbeiter bei der Arbeit und nicht zuletzt auch im gesamten Unternehmenserfolg. Die Erfolge im Bereich der Unfallverhütung zeigen sich anschaulich in der Statistik zur Unfallentwicklung in der Stahlindustrie. Diagramm: Entwicklung der Unfallhäufigkeit |
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An der jüngsten jährlichen Erhebung der Wirtschaftsvereinigung Stahl zur Unfallentwicklung der Stahlindustrie in Deutschland beteiligten sich 57 Mitgliedsunternehmen des Verbandes mit rund 90.000 Beschäftigten.
Seit der Wiedervereinigung reduzierte sich die durchschnittliche Unfallhäufigkeit von 40 auf 9 meldepflichtige Betriebsunfälle je 1 Mio. geleisteter Arbeitsstunden. Je Unfall verlieren wir derzeit 32 Arbeitstage. Diese Messzahl lag Anfang der 90er Jahre durchschnittlich noch bei 22 Tagen. D.h., es wurde überwiegend die Zahl der „leichten“ Unfälle verringert. Die derzeitige durchschnittliche Unfallhäufigkeit von 8,8 Unfällen je 1 Mio. gel. Arbeitsstunden in Deutschland kann noch weiter reduziert werden. Differenziert man die Unfallhäufigkeit nach Unternehmensgrößen, so ist erkennbar, dass die Unfallhäufigkeit in kleineren Unternehmen deutlich über dem Durchschnitt der Branche liegt. Schwerpunkte des Unfallgeschehens nach Unfallhäufigkeit sind insbesondere Ziehereien, Gießereien, Schmiede- Press- und Hammerwerke sowie Elektrostahlwerke. Die besonders schweren Unfälle mit langen Ausfallzeiten ereignen sich dagegen in den typischen hüttentechnischen Anlagen der Hochofen-, Stahlwerks- und Walzwerks-betriebe sowie an Beschichtungsanlagen. Die Kosten von Arbeitsunfällen werden sehr unterschiedlich kalkuliert. Bundesregierung, Berufsgenossenschaften und Mitgliedswerke nennen unterschiedliche Durchschnittswerte zwischen 500 und 1.000 € pro ausgefallenem Arbeitstag. In der Stahlindustrie entstanden im Jahr 2008 insgesamt 42.000 Ausfalltage durch innerbetriebliche Unfälle. |







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