AmCham rät zu Zollmoratorium

Die American Chamber of Commerce in Germany (AmCham) empfehle der nächsten Bundesregierung in einem gestern veröffentlichten Positionspapier, sich für ein Moratorium aller Zölle und handelspolitischer Strafmaßnahmen der EU sowie für einen Plan der EU-Kommission zur notfalls einseitigen Reduzierung aller Zölle einzusetzen. Handelsbarrieren müssten schnell und konsequent abgebaut werden. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitenden freien Handel sicherstellen. Außerdem rate die AmCham zu einer gemeinsamen Digital-Agenda. Dazu müsse ein transatlantischer Datenraum für europäische und US-amerikanische Unternehmen geschaffen werden, in dem internationale Datentransfers rechtssicher, nachhaltig und auf äquivalentem Schutzniveau möglich seien. Des Weiteren sollte sich die künftige Bundesregierung mit den USA über den Umgang mit China abstimmen, um gemeinsam gegen die von China verursachten Wettbewerbsverzerrungen vorzugehen. (PM AmChamber 25.03.21 und Börsen-Zeitung 26.03.21)