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Effektiver Handelsschutz für Einstieg in grüne Stahlproduktion unverzichtbar

Heute kommen in Berlin die Wirtschafts- und Handelsminister der EU zusammen, um über handelspolitische Schwerpunktthemen zu beraten. Auf der Agenda des informellen Treffens unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft stehe auch die Stahlindustrie in Europa. Durch die Umstellung ihrer Produktionsprozesse könne die Stahlindustrie einen entscheidenden Beitrag in Richtung Klimaneutralität leisten. Damit die Transformation in eine grüne Stahlproduktion ein Erfolg werde, müssten auch in der Handelspolitik die Weichen richtig gestellt werden. Eine große Bedeutung komme dabei einem effektiven Schutz vor unfairen Stahlimporten zu, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Wie bereits im Mitte Juli von der Bundesregierung verabschiedeten Handlungskonzept Stahl festgehalten, brauche es für eine starke, grüne Stahlproduktion in Europa neben einem wirksamen Schutz vor Carbon Leakage und einer Begleitung der Transformation in Richtung CO2-armer Verfahren, auch Chancengleichheit auf dem globalen Stahlmarkt. Es müssten nun auf europäischer Ebene konkrete Vorschläge erarbeitet werden, wie dies erfolgen könne. Der Handelsministerrat müsse hierzu wichtige Impulse setzen, so Kerkhoff weiter.
(PM WV Stahl 21.09.20)