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Energieintensive Branchen besorgt über EU-Pläne für ein klimaneutrales Europa

EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete nehme mit seinem Plan, bis 2050 eine vollständige Dekarbonisierung zu erreichen, „das Ende der energieintensiven Industrien in Kauf“, so Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verband der Chemischen Industrie (VCI). Er frage in diesem Zusammenhang, woher denn dann die wichtigen Materialien für die Energiewende wie Stahl und Kunststoffe kommen sollen. Zur Bewältigung der Transformationsprozesse in betroffenen Branchen stelle Cañete zwar EU-Mittel in Aussicht; den Verweis auf Umschulungsmöglichkeiten für die 800.000 Menschen in den energieintensiven Industrien in Deutschland würde Tillmann aber als zynisch bezeichnen. Die energieintensiven Industrien seien willens, gemeinsam mit der Politik eine Roadmap für den Weg in eine CO2-arme Wirtschaft zu entwickeln, so Tillmann. Dort, wo die Unternehmen an physikalische Grenzen stoßen, müsse die Politik den Weg für andere Lösungen bereiten. Es müsse darüber gesprochen werden, wie bestehende Regelwerke so gestaltet werden könnten, dass sie die nötigen Milliardeninvestitionen effizient anreizen, so Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI. (handelsblatt.com 12.12.18 und HB 13.12.18)