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EU verhängt weitere Antidumpingzölle

Die Europäische Union hat weitere Stahlimporte aus China mit vorläufigen Antidumpingzöllen belegt. Darunter fallen nahtlose Rohre sowie Röhren aus Eisen und Stahl, die in Kraftwerken, beim Bau und in der Öl- und Gasindustrie verwendet werden. Die Strafzölle reichen von 43,5 % bis 81,1 %. Innerhalb der kommenden sechs Monate soll entschieden werden, ob die Zölle für einen Zeitraum von fünf Jahren verhängt werden sollen, teilte die EU-Kommission am Montag mit. China hat bereits auf die Vorwürfe der Europäischen Union, den Weltmarkt wegen Überkapazitäten mit billigem Stahl zu überschwemmen, reagiert und angekündigt, seine Rohstahlkapazität deutlich zu reduzieren. Bis 2020 sollen 100 bis 150 Mio. t weniger Stahl hergestellt werden, teilte das Industrieministerium mit. (kleinezeitung.at 14.11.16, zeit.de 14.11.16, Stahl Aktuell 15.11.16, RP 15.11.16)