Kohleausstiegsgesetz: Stahlindustrie fordert Kompensation für Mehrkosten

Durch den Kohleausstieg drohen der Stahlindustrie in Deutschland Mehrkosten von bis zu 250 Mio. € pro Jahr. Eine Kompensation dieser Kosten ist für den Erhalt ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit dringend erforderlich. Die dafür im Kohleausstiegsgesetz vorgesehene Senkung der Netzentgelte ist jedoch nicht verbindlich genug formuliert. Um Planungssicherheit für die Unternehmen zu schaffen, muss die Entlastung für die Verbraucher in dem von der Kohlekommission angegebenen Volumen von mindestens 2 Mrd. € pro Jahr rechtssicher festgelegt werden. Die Stahlindustrie ist auf eine stabile Stromversorgung und international wettbewerbsfähige Strompreise dringend angewiesen, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl.
(PM WV Stahl, pressebox.de und finanzen.net 29.01.20)