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Statement zu US-Außenhandelspolitik

30. April 2018

Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl:
„Noch hoffen wir, dass die USA die Europäische Union dauerhaft von den Strafzöllen auf Stahl ausnehmen. Damit bliebe für die Stahlindustrie in Deutschland der Zugang zu dem wichtigsten Auslandsmarkt außerhalb der EU gewahrt. Zudem würde die US Administration anerkennen, dass Stahl aus Europa keine Bedrohung für die eigene nationale Sicherheit darstellt.

Unabhängig davon, ob es zu einer vorübergehenden oder dauerhaften Befreiung kommt, bleibt der US-amerikanische Stahlmarkt zu erheblichen Teilen abgeschottet und wir sehen schon jetzt erste Tendenzen zu massiven Handelsumlenkungen auf den offenen europäischen Markt.

Das von der EU-Kommission eröffnete Schutzklauselverfahren (Safeguard) ist ein wichtiger Schritt, um die Stahlindustrie in Deutschland und Europa vor einer erneuten Importschwemme zu schützen. Jetzt kommt es auf die rasche Anwendung entsprechend den Regeln der Welthandelsorganisation an. Ziel sollte sein, dass die EU Stahlindustrie nicht die Rechnung für den amerikanischen Protektionismus zahlt.

Safeguards sollen temporär Schaden verhindern. Mittelfristig muss es das Ziel sein, die US-Strafzölle vollständig und für alle Länder wieder aufzuheben. Protektionismus ist Gift für die Weltwirtschaft und schadet letztlich allen, auch den USA.“

Rückfragen

Klaus Schmidtke
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: + 49 211 6707-115 oder -116
E-Mail: klaus.schmidtke@stahl-zentrum.de

Downloads

Statement WV Stahl vom 30.04.2018 (.pdf)

Hintergrundinformationen (.pdf)