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US-Protektionismus bedroht Stahlindustrie in der Europäischen Union

13. März 2018

Bundesländer und Regionen melden sich zu Wort

Die „Zukunft der europäischen Stahlindustrie“ stand am 12. März auf der Agenda eines Diskussionsforums, das in Völklingen von der Europäischen Kommission und der Regierung des Saarlandes im Beisein von Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der EU-Kommission und Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes sowie Beschäftigten und Betriebsleitungen von Stahlunternehmen der SaarLorLux-Region veranstaltet wurde. In einer „Völklinger Erklärung“ wird u.a. dazu aufgefordert, protektionistischen Tendenzen wie den jüngst von den USA verhängten Stahlzöllen mit aller Deutlichkeit entgegenzutreten.

„Es ist gut, wenn sich ein Stahlstandort wie das Saarland zu dieser kritischen Entwicklung im Außenhandel klar zu Wort meldet“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. „Die Regionen bekommen die negativen Auswirkungen auf die Industrie unmittelbar zu spüren. Gerade sie sind sehr sensibel für Veränderungen im internationalen Wirtschaftsgefüge.“ Es komme jetzt darauf an, die deutsche und europäische Stahlindustrie vor möglichen Handelsumlenkungen zu schützen. Die WTO stelle hierfür das Instrument der Schutzklauseln (Safeguards) zur Verfügung. „Nur damit kann der drohende Schaden durch Handelsumlenkungen von der europäischen Stahlindustrie abgewendet werden“, so Kerkhoff.

Auch im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz in Brüssel am Donnerstag dieser Woche sollten sich die deutschen Bundesländer laut Kerkhoff gemeinsam für den Schutz der Industrie und insbesondere der direkt betroffenen Stahlindustrie einsetzen. „Es kann nicht sein, dass Protektionisten in den USA über das Schicksal deutscher und europäischer Stahlregionen entscheiden“, mahnt der Verbandspräsident.

Rückfragen

Klaus Schmidtke
Wirtschaftsvereinigung Stahl
Telefon: + 49 211 6707-115 oder -116
E-Mail: klaus.schmidtke@stahl-zentrum.de

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Pressemitteilung WV Stahl vom 13.03.2018 (.pdf)