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Nationale Industriestrategie 2030 stößt wichtige Debatte über Rahmenbedingungen der Industrie an

Gestern sind Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in Berlin zum „Kongress zur Nationalen Industriestrategie 2030“ zusammen gekommen, um über den von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Anfang Februar 2019 vorgelegten Entwurf für strategische Leitlinien für eine deutsche und europäische Industriepolitik zu beraten. Die WV Stahl begrüßt die Debatte um die richtigen politischen Rahmenbedingungen. „Die Stahlindustrie kann die enormen Herausforderungen, wie den zunehmenden Protektionismus weltweit und die Transformation in eine CO2-arme Wirtschaft, nur bewältigen, wenn diese durch eine aktivierende Industriepolitik begleitet werden“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Um ein internationales playing field zu schaffen, seien Belastungsgrenzen bei den Kosten der Energiewende sowie ein schlüssiges Konzept zur Kompensation des Kohleausstiegs erforderlich. Die Branche unterstütze den gewählten Ansatz, weiterhin für Multilateralismus und offene Märkte einzustehen. Die EU-Kommission müsse aber bei Wettbewerbsverzerrungen durch andere Länder das Handelsschutzinstrumentarium der EU konsequent anwenden und es kontinuierlich weiterentwickeln. (PM WV Stahl und energate-messenger.de 06.05.19)